Technisch

Oö: Ammoniakaustritt in Welser Kunsteisbahn fordert Einsatzkräfte

Wels (Oö): In den Abendstunden des 12. August 2009 wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wels in die Rosenau – zum Objekt Kunsteisbahn – aufgrund eines Gefahrstoffaustrittes alarmiert.

Aus bisher unbekannter Ursache kam es zu einem Austritt von Ammoniak in einem geschlossenen Raum. Aus dem Objekt wurden sämtliche Personen evakuiert. Die Exekutive führte notwendige Absperrmaßnahmen durch. Als Vorsichtsmaßnahme, für die Dauer des Großeinsatzes, wurden die umliegenden Anwohner durch die Exekutive angewiesen, die Fenster geschlossen zu halten. Durch die Feuerwehr wurde ein Bereich für die Dekontamination der eingesetzten Kräfte aufgebaut.

Aufgrund der anbrechenden Dunkelheit wurden umfassende Beleuchtungsmaßnahmen notwendig. Das Leck, welches sich in einem Technikraum befand, wurde provisorisch abgedichtet. Mittels speziellen Messgeräten wurde die Konzentration des Schadstoffes permanent gemessen. Es standen 3 Trupps unter schweren Atemschutz mit Chemikalienschutzanzügen der Schutzstufe III im Einsatz. Für den Eigenschutz wurde auch das Rote Kreuz alarmiert.

Es sind keine verletzten Personen zu beklagen. Während des gesamten Einsatzes wurde der betroffene Gebäudeteil vonaußen mittels Wasser benetzt damit eventuell austretendes Ammoniak sofort gebunden werden kann. Der betroffene Bereich wurde durch die Feuerwehr abschließend kontrolliert, es konnte keine weitere Gefährdung festgestellt werden.

Die Einsatzstelle wurde dem zuständigen Fachpersonal übergeben. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen durch die Einsatzkräfte bestand zu keiner Zeit Gefahr für Mensch und Umwelt. Einsatzende: 00:01 Uhr

Im Einsatz standen:
Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wels mit 10 Fahrzeugen und 36 Mann
Rotes Kreuz Wels mit Notarzt
Exekutive
Fachpersonal
Rufbereitschaft Magistrat der Stadt Wels

Freiw. Feuerwehr Wels

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