Oö: Lenker bei Unfall auf B 129 bei Alkoven aus Pkw geschleudert

Alkoven (Oö): Zum dritten Male an diesem 2. Oktober 2009 wurde die FF Alkoven um 20.27 Uhr des 2. Oktober 2009 mittels Sirene und Personenrufempfänger zu einem Einsatz alarmiert. Gemeinsam an die Alkovener und die Polsinger Wehr erging die Meldung „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, B 129 zwischen Straß und Emling“.
Eine Besatzung des LFB-A befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Funksternfahrt und war somit innerhalb kürzester Zeit an der Einsatzstelle. Der Lenker eines Pkw war in Höhe von Emling aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, über eine Böschung gestürzt und in einem abgeerntetem Maisfeld gelandet.
Dort dürfte sich das Auto mehrfach überschlagen haben, wobei der Lenker nach den vorliegenden Informationen aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Letzteres kam rund 50 bis 70 Meter von der Bundesstraße entfernt schwer beschädigt zum Stillstand.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren unterstützten die bereits vor Ort anwesenden Rettungssanitäter bei der Versorgung des schwer verletzten Autolenkers aus Kirchberg-Thening. Er wurde nach der weiteren Versorgung, unterstützt durch einen der Gemeindeärzte, ins Krankenhaus eingeliefert. Im Anschluss daran konnte das schwer beschädigte Fahrzeug per Seilwinde auf die Straßenböschungsunterseite zurückgezogen werden. Von dort aus wurde es mit dem Kran auf einen bereit stehenden Anhänger eines Autohändlers verladen und abtransportiert.

Aufgrund des Komplettschadens des Pkws und fehlender Anschlagpunkte konnte auf eine besonders schonende Bergung, wie sie ansonsten üblich ist, verzichtet werden. Pkws werden ansonsten NICHT wie oben angeschlagen.
Bei den zwei vorangehenden Alarmen handelte es ich um Brandmeldealarme am Vormittag. Am späten Vormittag des 3. Oktober dann neuerlich Unfallalarm: Im Ortsgebiet ereignete sich auf der B 129 ein Auffahrunfall mit vier beteiligten Pkw. Verletzt wurde niemand.
ORF-Bericht:
Der Aufmerksamkeit einer 15-Jährigen hat ein Autolenker vermutlich sein Leben zu verdanken. Das Mädchen, das gerade mit der Linzer Lokalbahn durch Alkoven fuhr, beobachtete, wie ein Mann mit seinem Auto verunfallte und verständigte den Lokführer. Der 23-Jährige war am Freitagabend auf der B129 bei Alkoven (Bezirk Eferding) mit seinem Wagen auf das rechte Bankett geraten, laut Polizei vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit. Dann schleuderte sein Auto über die Fahrbahn und wurde über eine vier Meter hohe Böschung katapultiert. Dabei überschlug sich der Wagen mehrmals und kam erst nach 50 Metern zum Stillstand. Der 23-jährige Lenker wurde aus dem Auto geschleudert und landete schwer verletzt 15 Meter neben dem Wagen in einem abgeernteten Maisfeld. All das beobachtete die 15-Jährige aus der Linzer Lokalbahn (LiLo) und alarmierte den Lokführer. Die verständigten Polizisten mussten im Dunkeln den Schwerverletzten abseits der B129 suchen. Hätte das Mädchen den Unfall nicht beboachtet, würde der 23-Jährige noch dort liegen, ist sich ein Polizist sicher, da die Unfallstelle von der Straße aus nicht zu sehen ist. Der Schwerverletzte wurde ins Linzer AKH eingeliefert.
