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Oö: Einsatzübung „Busunfall“ im Marchtrenk

Marchtrenk (Oö):Eine nicht alltägliche Übung fand an diesem Mittwoch, 7. Oktober 2009, im Pflichtbereich Marchtrenk statt. Die Gruppenkommandanten HBM Klaus Hirschberg (FF Kappern) und HBM Stefan Turner (FF Marchtrenk) inszenierten einen Busunfall.

Wie so oft war zum Zeitpunkt der Alarmierung die Lage noch nicht klar. Das Stichwort lautete Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, weshalb für diese Einsatzzone der Technische Zug aus Marchtrenk sowie die FF Kappern alarmiert werden.

Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde umgehend großzügig nachalarmiert – neben weiterer Mannschaft und so ziemlich allem verfügbaren technischen Gerät wurden auch die Drehleiter zur Beleuchtung (von oben) sowie zusätzliche Kräfte des Rettungsdienstes und der Exekutive angefordert.

Im Bus befanden sich ungefähr 20 teilweise schwer verletzte Personen, welche zusammen mit den Kräften des Roten Kreuzes geborgen wurden. Zuvor wurde der Bus noch gegen weiteres Abrutschen gesichert und unterbaut, damit das Fahrzeug während der Bergung sicher „lag“. Neben dem Brandschutz und der Beleuchtung kümmerte sich die Einsatzmannschaft auch um das real ausgelaufene Öl aus dem Motorraum. Die Rettung der Personen sowie die Triage klappte vorzüglich und schneller als Anfangs vermutet.

Nachdem niemand mehr im Fahrzeug war, konnte dieses mit dem Kran des Schweren Rüstfahrzeuges sowie einer Einbauseilwinde und der Sicherung eines Tanklöschfahrzeuges aufgestellt werden.

Die Feuerwehr: „Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Fa. Haigner für die kurzfristige Blockade der Betriebseinfahrt sowie dem vorübergehenden „Parkplatz“ für den Bus bedanken. Den größten Dank gebührt natürlich der Fa. SABtours, die den Bus zur Verfügung gestellt hat und damit erst diese Übung ermöglichte. Weiters wurden wir mehrmals von der Fa. WIBAU tatkräftigst mit schwerem Gerät unterstützt, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei den Nacharbeiten.“

Freiw. Feuerwehr Marchtrenk

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