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Ägypten: Mindestens 25 Tote bei Zugsunglück nahe Kairo

Ägypten: Beim Zusammenstoß zweier Passagierzüge sind in der Nähe der ägyptischen Hauptstadt Kairo am Abend des 24. Oktober 2009 mindestens 25 Menschen getötet worden. 55 Menschen wurden verletzt. Rettungskräfte waren stundenlang beschäftigt, Passagier aus den Eisenbahnwagen zu befreien.

Bahnsprecher sagten, einer der Züge habe im Bahnhof der Ortschaft Al-Ajat etwa 50 Kilometer südlich von Kairo gestanden. Der andere Zug, der von Kairo nach Assiut in Oberägypten unterwegs war, sei mit großer Geschwindigkeit auf den ersten Zug aufgefahren. Zwei Waggons wurden zusammengedrückt. Ein Augenzeuge sagte: „Sie sahen aus wie zwei kompakte Eisenblocks.“ Dutzende von Krankenwagen standen an der Unglücksstelle

Im Februar 2002 waren beim schlimmsten Eisenbahnunglück in Ägypten ebenfalls in Al-Ajat 361 Menschen ums Leben gekommen. Ein explodierender Teekocher hatte damals sieben Waggons eines mit 4.000 Menschen besetzten Zuges in Brand gesetzt. Viele Menschen starben, weil sich die mit Eisenstäben vergitterten Fenster nicht öffnen ließen.

ORF News

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