Oö: Taucher (57) starb nach Notaufstieg aus dem Attersee in Steinbach am Attersee
STEINBACH AM ATTERSEE (OÖ): Ein tödlicher Tauchunfall hat sich am Freitag, 18. September 2026, am Tauchplatz Ofen in Steinbach am Attersee (Bezirk Vöcklabruck) ereignet. Ein Taucher soll bei einem unkontrollierten Notaufstieg aus der Tiefe tödlich verunglückt sein.
Die Einsatzkräfte wurden am Freitagmittag an den Attersee ins Gemeindebiet von Steinbach am Attersee alarmiert. Dort ist es unmittelbar zuvor zu einem folgenschweren Unfall im Bereich des sogenannten Tauchplatzes Ofen gekommen. Ein Taucher soll aus größerer Tiefe unkontrolliert und sehr schnell aufgetaucht sein. Zwei Begleiter stiegen ebenfalls aber in langsamerem Tempo auf. Der verunfallte Taucher trieb an der Seeoberfläche.

Reanimationsversuche durch die Einsatzkräfte verliefen ohne Erfolg. Der Mann starb noch am Unfallort. Ein verletzter Taucher wurde von den Einsatzkräften der Rettung versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Die B 152 Seeleitenstraße war im Bereich der Einsatzstelle für etwa zwei Stunden nur einspurig passierbar. Der Verkehr wurde abwechselnd an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.
Meldung der Polizei
Am 18. September2026, gegen 12:25 Uhr kam es beim sog. Taucheinstieg „Ofen“ in Steinbach am Attersee zu einem tödlichen Tauchunfall. Ein 57-jähriger niederländische Taucher war gemeinsam mit seinen beiden Bekannten am Attersee tauchen. Die drei erfahrenen Taucher wollten einen Tauchgang in die Tiefe von 100 Metern machen. Bei der Tiefe von 80 Metern hatte der 57-Jährige plötzlich Probleme unbekannter Art.
Sein 42-jähriger Bekannter versuchte ihm noch zu helfen, doch der 57-Jährige geriet in Panik und machte einen Notaufstieg, wodurch er in kürzester Zeit an die Wasseroberfläche gelangte. Dort angekommen und ca. 100 Meter vom Ufer entfernt wurden zwei polnische Taucher auf ihn aufmerksam und eilten ihm zu Hilfe. Das Roten Kreuz und die Feuerwehr waren bereits wegen einem anderen Tauchunfall vor Ort und so konnte sofort mit der Reanimation des 57-Jährigen begonnen werden. Dieser verstarb jedoch noch am Unfallsort. Es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor.
