Oö: Christbaumschwimmen „ohne Wasser“ in Marchtrenk
Marchtrenk (Oö): Eine Premiere gab es beim 15. Christbaumschwimmen der FF Marchtrenk: Geschwommen ist nur der Baum – Taucher fehlten! „Wo war das Wasser der Traun?“, diese Frage stellten sich sowohl die Verantwortlichen des Christbaumschwimmens, wie auch die zahlreichen Gäste.
Die Antwort ist so einfach wie auch nicht unbedingt alltäglich: Damit nicht noch mehr Wasser verloren geht wurde es vorsorglich abgesenkt. Eine undichte Stelle im Unterwasser der Traun fordert seit geraumer Zeit die Betreiber der EnergieAG. Da es aber immer noch ein paar Leute gab, die diese „Geschichte“ nicht glaubten wurde vorsorglich der Feuerwehrkommandant Leo Taubner von den Schleißheimer Perchten in einen Käfig eingesperrt. Mehr Wasser war dadurch zwar immer noch nicht in der Traun, aber vorsorglich wurde der vermeintlich „Schuldige“ schon mal bestraft.

Weil die Feuerwehrmänner aber Meister der Improvisation waren, wurde kurzerhand ein Wildwasserkanu organisiert, der Baum auf einen LKW-Reifen gestellt, hinters Boot gebunden und die seichte „Schwimmstrecke“ damit bewältigt. Das Ergebnis war das selbe – der geschmückte Baum erreichte die Besucher auf dem Wasserweg. Gut gestärkt und ebenso gut unterhalten verließen die unzähligen Marchtrenker Bürger diese Veranstaltung und hofften fürs nächste Jahr auf ein Christbaumschwimmen in gewohnter Weise mit den lieb gewonnenen Feuerwehrtauchern.
