USA: Fünf Tote bei Explosion in Kraftwerk
Middletown (USA): Eine gewaltige Gasexplosion in einem fast fertiggestellten Kraftwerk im US-Bundesstaat Connecticut hat mindestens fünf Menschen in den Tod gerissen. Mindestens zwölf Menschen seien bei dem Unglück am Sonntag, 7. Februar 2010, in dem Ort Middletown verletzt worden.
Das teilte Bürgermeister Sebastian Giuliano mit. Ursache sei ein Gasleck gewesen. Welche Umstände genau zu dem Unfall führten, sei aber zunächst unklar gewesen. Das fast fertiggestellte Gas-Kraftwerk sollte in diesem Sommer in Betrieb gehen. Die Explosion sei so massiv gewesen, dass Menschen noch in 20 Kilometern Entfernung zuerst ein Erdbeben vermutet hätten. Fenster zersprangen. Über dem Betriebsgelände stand schwarzer Rauch. Augenzeugen sahen einen orangenen Feuerball über dem Gelände. Einige der Verletzten hätten Knochenbrüche erlitten, als sie durch die Explosion bis zu zehn Meter umher geschleudert worden seien, berichtete die Zeitung «Hartford Courant». Den Angaben zufolge befanden sich zum Zeitpunkt der Unglücks etwa 50 Menschen auf dem Gelände, die meisten von ihnen Bauarbeiter. Nach der Explosion eilten etwa 100 Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte zum Unfallort. Helfer setzten Suchhunde ein, um möglicherweise Verschüttete aufzuspüren. «Es hat sich angefühlt wie ein Erdbeben», sagte Lynn Townsend, die in der Nachbarschaft der Anlage wohnt, dem Lokalsender WTHN. «Das ganze Haus ist durchgeschüttelt worden. Die Kinder fingen an zu weinen», berichtete sie weiter. «Es hat sich angefühlt, als ob das ganze Haus wackelt», sagte auch Peter Moore, der 15 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt lebt, dem Fernsehsender CNN. Zuerst habe er an einen Verkehrsunfall gedacht oder das etwas mit einem Haus nicht stimmt. «Das war richtig groß.»
UPDATE 1:
Bei der Explosion in einem im Bau befindlichen Elektrizitätswerk im US-Bundesstaat Connecticut sind mindestens fünf Menschen getötet und zwölf weitere verletzt worden. Das Unglück habe sich während eines Versuchs an einer Gasleitung ereignet, führte der Bürgermeister von Middletown, Sebastian Giuliano, bei einer Pressekonferenz aus. Ein Vertreter der Feuerwehr gab an, er könne nicht sagen, wie viele Menschen noch unter den Trümmern der Anlage verschüttet sein könnten. ange hatte Unklarheit über die Zahl der Opfer geherrscht. Ein Sprecher des Middlesex-Krankenhauses in Middletown hatte gesagt, bei dem Unglück könnten bis zu 50 Menschen ums Leben gekommen sein. Ein Augenzeuge hatte berichtet, nach dem Unglück hätten „überall Menschen“ gelegen. Dutzende Rettungskräfte und etwa 20 Notarztwagen waren auf dem Werksgelände im Einsatz.
Die Explosion ereignete sich in der Anlage „Kleen Energy“ in den Außenbezirken von der rund 170 Kilometer nordöstlich von New York gelegenen Stadt Middletown. Die Erschütterung war noch in rund 15 Kilometern Entfernung zu spüren. In der Anlage, deren Eröffnung in den kommenden Wochen geplant war, sollte 620 Megawatt Strom mit Gasturbinen erzeugt werden.
