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Deutschland: 15 Millionen Euro Schaden bei Großbrand in Lieferhalle

Baden Baden (Deutschland): Bei einem Großbrand in einer Firma für Reformwaren in Baden-Baden ist ein Schaden von mindestens 15 Millionen Euro entstanden. Verletzt wurde nach Polizeiangaben vom Dienstag, 9. Februar 2010, niemand.

Das Firmengebäude im Stadtteil Sandweier brannte vollkommen aus. Das Feuer war am Montagabend aus unbekannter Ursache im Umkreis abgestellter Lastwagen ausgebrochen und hatte sich auf die gesamte etwa 3000 Hektar große Lagerhalle ausgebreitet.

Etwa 260 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Wegen einer über den Brandort verlaufenden Stromleitung gestalteten sich die Löscharbeiten zunächst schwierig. Die Brandbekämpfung dauerte bis am Dienstagmittag. Die Polizei musste immer wieder Schaulustige daran hindern, zum Brandort vorzudringen.

Die Ortsdurchfahrt war die Nacht über gesperrt, die Bevölkerung war aufgerufen, aufgrund der Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Ein Sprecher der Stadt sagte auf ddp-Anfrage, Zeugen hätten vor dem Brandalarm einen schwarzen Lieferwagen vom Firmengelände fahren sehen. Ob dies jedoch im Zusammenhang mit dem Feuer stehe, sei noch völlig unklar. Das Unternehmen beschäftige insgesamt rund 220 Mitarbeiter.

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