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Deutschland: Feuerwehrhausbau Peiting mitten in der Bauphase eingestellt

Peiting (Deutschland): Baustopp beim Feuerwehrhaus in Peiting: Weil die Gemeinde kein Geld hat, liegt das Groß-Projekt jetzt – kurz vor der Fertigstellung – auf Eis.

„Wenn kein Geld da ist, müssen wir bremsen“: Das ist die Erklärung von Peitings Bürgermeister Michael Asam dafür, dass auf der 1,2 Millionen-Baustelle derzeit von Betriebsamkeit keine Spur sein kann. Weil in der Gemeindekasse Ebbe herrscht, hatte der Gemeinderat sich bei den Haushaltsberatungen dazu entschieden, den Feuerwehrhaus-Anbau im Haushalt drastisch zu kürzen.

Und das hat jetzt Auswirkungen: Die Elektro-Installation kann noch abgeschlossen werden. Mit den Mitteln, die noch zur Verfügung stehen, können laut Asam noch ausstehende Rechnungen beglichen werden. Ein Estrich ist indes in diesem Jahr nicht mehr drin.

Eine Überraschung mag der Baustopp vielleicht für manchen Bürger sein, eine Enttäuschung vielleicht für so manchen von der Freiwilligen Wehr. Im Gemeinderat hatte man sich allerdings darauf eingestellt, dass dieser Fall durchaus eintreten kann. Denn: Bereits als der Gemeinderat sich zu einem „Ja“ für das Projekt durchgerungen hatte, wusste man: „Das Geld sprudelt nicht“, erklärt Marktbaumeister Christian Kusch. Im Klartext: Einen konkreten Zeitplan gab es von Anfang an nicht, weil die Kassenlage für dieses Projekt von Haus aus unklar war. Trotzdem gab der Gemeinderat grünes Licht für einen Spatenstich im September 2008.

Jetzt – also 22 Monate später – steht der Bau. Von den insgesamt 1,2 Millionen Euro Baukosten, die auch alle Nebenkosten beinhalten, sind 870 000 Euro verbaut.

Merkur Online

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