Lokal

Oö: Großer Bahnhof für das neue Löschfahrzeug der FF Regau

Regau (Oö): „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“ Unter diesem Motto stand die Ankunft des neuen Löschfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Regau, die entsprechend gefeiert wurde.

Dem verunglückten Nächsten kommt vor allem die hochmoderne Bergeausrüstung des neuen Fahrzeuges zu Gute. Denn sein Vorgänger stammt immerhin schon aus dem Jahr 1985, und dessen Equipment entspricht somit längst nicht mehr der Bauweise der Pkw von heute, erläutert der Kommandant der FF Regau, HBI Ernst Staudinger.
Die offizielle Inbetriebnahme des neuen Fahrzeuges wurde von ganz Regau gebührend gefeiert. Die Florianijünger hatten ein dreitägiges Fest anlässlich ihres 145jährigen Bestandsjubiläums ausgerichtet, das das ganze erste Juliwochenende umspannte

Den Auftakt bildete die gemeinsame Bitte um Segen von „oben“ für das neue LFB-A2. Dass es – samt seiner Besatzung – anderen zum Segen gereichen wird, steht außer Zweifel.
19 Feuerwehren mit 250 Mann bzw. Damen gaben der Feier die Ehre, unter den zahlreichen Festgästen waren auch Prälat Hans Holzinger und LAbg. Helmut Kapeller. Feierlich umrahmt wurde die Feier von der Bürgerkorpskapelle Regau. Einen Ehrensalut gab es von der Bürgergarde Regau, welche auch am Festakt teilnahm. Im Anschluss wurden alle BesucherInnen im Feuerwehrhaus willkommen geheißen.

Der nächste Tag stand im Zeichen des Gemeindealtentages: Die Seniorinnen und Senioren von Regau wurden im Feuerwehrhaus bekocht und bewirtet. Alle Hände voll zu tun gab es für die Florianijünger am Sonntag: Nach der Festmesse wurde der Frühschoppen regelrecht gestürmt.

Wie viele Kilometer die feuerwehreigene Servicebrigade im Laufschritt zurücklegte, um alle Hungrigen und Durstigen zu versorgen, kann nur vermutet werden…
Gelegenheit zum Verschnaufen gab es übrigens nach all den Arbeitsstunden zur Vorbereitung und Abwicklung des Festes nicht. Noch mitten unter den „Aufräumungsarbeiten“ nach Festschluss wurden die Regauer Florianijünger zum ersten Hochwassereinsatz alarmiert. Gleich am nächsten Morgen folgten zwei weitere.

Goldhauben gaben großzügige Spende
Dass die Arbeit der Feuerwehr geschätzt und gewürdigt wird, zeigten großzügige Spenden – denn das neue Fahrzeug wurde zwar von der Marktgemeinde Regau und dem Landesfeuerwehrkommando maßgeblich finanziert, doch haben die Florianijünger selbst noch einen großen Brocken an Eigenmitteln aufzubringen. 1000 Euro steuerte die AVE bei, mit einem Scheck über 750 Euro stellte sich die Raiffeisenbank Regau ein. Die Goldhaubenfrauen Regau sponserten das neue Fahrzeug mit einem sehr stattlichen Betrag. „Dass ein Verein in der Gemeinde einen anderen dermaßen unterstützt, freut uns ganz besonders“, so Kommandant Ernst Staudinger. „Hut ab vor den Goldhaubenfrauen – noch dazu nehmen sie ihre Mittel mit Kleinstbeträgen ein!“

Freiw. Feuerwehr Regau

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert