Deutschland: Arbeiter auf Hebebühne in Dachkonstruktion eingeklemmt
München (DE): Auf einer Großbaustelle war ein 47-jähriger Bauarbeiter am 29. Juli 2010 mit Montagearbeiten auf einer Hebebühne beschäftigt als er, aus bisher ungeklärter Ursache, mit dieser gegen einen Stahlträger der Dachkonstruktion fuhr und sich selbst zwischen beiden einquetschte.
Offensichtlich konnte er sich selbst nicht mehr aus dieser Lage befreien. Erst als Kollegen nach einigen Minuten bemerkten, dass er sich nicht mehr bewegte fuhren sie mit einer zweiten Hebebühne zu ihm hoch und stellten seine Bewusstlosigkeit fest. Am Boden erkannten sie, dass er Reanimationspflichtig war und begannen mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Die zuerst eingetroffenen Kräfte der Berufsfeuerwehr München stellten einen wieder vorhandenen Kreislauf fest und versorgten bis zum Eintreffen des Notarztes den Arbeiter. Das Notarztteam Nordwest intensivierte diese Bemühungen weiter. Nach den dringlichen Erstversorgungsmaßnahmen übergaben sie den Patienten an die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 1, welcher ihn in den Schockraum einer Münchner Klinik flog. Über Unfallhergang und Grad der Verletzungen kann derzeit keine Aussage getroffen werden.
Lobenswert ist die Einweisung der Hilfskräfte durch die Kollegen des Verunfallten, die vorbildlich war, zu erwähnen!
