Technisch

Nö: Schwierige Reinigungsarbeiten in Pumpwerk in Weißenkirchen

Weißenkirchen (Nö): Nach dem Hochwasser entlang der Donau Anfang Juni, mussten die Pumpwerke der Gemeinde Weißenkirchen gereinigt werden. Am 3. Juni 2010 wurde erstmals der Hochwasserschutz…

… Hochwasserschutz in Weißenkirchen aufgebaut. Ab einem Pegelstand von 5,80 m Kienstock gehen die vier Pumpwerke automatisch in Betrieb und müssen nach Hochwässern gereinigt werden.
Somit rückten am Donnerstagabend, 15.07.2010, vier Mann mit dem Rüstlöschfahrzeug zur Donau aus, um das Pumpwerk 4 in Weißenkirchen zu reinigen. Nach der Erkundung ergaben sich Schwierigkeiten und Mängel. Somit wurde beschlossen, lediglich die ebenen Flächen vom Dreck zu befreien und die großen Pumpen und Wände mit dem Hochdruck zu waschen. Da größere Wassermengen benötigt wurden, musste eine 120 m lange Zubringleitung vom nächsten Überflurhydranten gelegt werden.

Es stellte sich aufgrund mangelnder Kommunikation auch heraus, das es sich hier um Mischwasserpumpwerke handelt und somit Abwasser vom GUV-Kanal in die Pumpwerke fließt. Aus rein gesundheitlichen Gründen nicht ganz ungefährlich für die Einsatzkräfte.
Auch in den Katastralgemeinden Joching und Wösendorf wurde begonnen, die Pumpwerke zu reinigen. In den letzten Tagen wurde mit den Verantwortlichen und den örtlichen Feuerwehrkommandanten an einer Lösung gearbeitet, um die Reinigung anders durch zu führen.

Am Dienstag, 20.07.2010, musste die Reinigung im Pumpwerk 4 von den Einsatzkräften jedoch nach drei Stunden abgebrochen werden, da die Schlammpumpe, die eigens für Reinigungsarbeiten eingebaut wurde, überhitzte.

Es sei noch kurz bemerkt das sich die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren nicht auf Reinigungsarbeiten beziehen, sondern auf die Rettung von Mensch und Tier, Löschen von Bränden, … laut NÖ Feuerwehrgesetz: Feuerpolizei und Gefahrenpolizei.

Freiw. Feuerwehr Weißenkirchen

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