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Deutschland: Gülle-Tank geplatzt – Häuser voller Dung!

Köln-Roggendorf (Deutschland): Diese Woche beginnt für Anwohner in Köln-Roggendorf richtig sch…: In der Berrischstraße ist am Montagmorgen, dem 6. September 2010, der 20-Tonnen-Tank eines Gülle-Transporters geplatzt.

Ein Schaufenster des Tanks explodierte förmlich, weil’s zu heiß war, fast der komplette Inhalt flog raus. Mehrere Tonnen der stinkenden Flüssigkeit haben sich auf sechs Hauswänden und auf der Straße verteilt – ein echtes Dung-Schlachtfeld! Sieben parkende Autos lagen unter der stinkenden Schicht. Und der Gestank ist nicht das Schlimmste: Die Feuerwehr musste erstmal verhindern, dass die Gülle in das Abwassernetz gerät. Dann wurden Häuser und Autos gereinigt. Ursache für den Unfall war nach Angaben der Polizei offenbar die starke Wärmeentwicklung in dem 20-Tonnen-Tank. Gefahr für Umwelt oder Gesundheit bestand nicht.

Express.de

BERICHT DER KÖLNISCHEN RUNDSCHAU:
Riesensauerei im beschaulichen Roggendorf-Thenhoven: Am frühen Morgen war auf der Berrischstraße der Tank eines Lastwagens geplatzt. 20 Tonnen warme Schweinegülle verteilten sich auf Häuser, Autos und die Straße.

Riesensauerei im beschaulichen Roggendorf-Thenhoven: Am frühen Morgen war auf der Berrischstraße der Tank eines Lastwagens geplatzt. An Bord waren 20 Tonnen warme Schweinegülle. Die stinkende Fracht ergoss sich über sieben Fahrzeuge, verschmutzte großflächig sechs Gebäude und zwei Anhänger von Autos. „Es gab einen lauten Knall. Und schon war die halbe Straße mit einer Schlammschicht überzogen“, sagte ein Anwohner, der fassungslos auf die verdreckten Hausfassaden blickte. Die „Explosion“ des Lasters bescherte genau um 7.31 Uhr den Bürgern rund um die Berrischstraße einen mehr als unglücklichen Wochenstart. „Ich saß am Frühstückstisch, als es bei uns in der Wohnung auf einmal kräftig stank. Als ich aus dem Fenster schaute, konnte ich es nicht glauben“, sagte ein Nachbarn. Die Ladung in dem Lkw war auf 70 Grad erhitzt und pasteurisiert. Ein Großteil der Gülle ist in die Kanalisation geflossen und wird nun in einem Kölner Klärwerk verarbeitet. Laut Berufsfeuerwehr ist das kein Problem. „Es waren keine aktiven Keime mehr vorhanden, weil die Gülle pasteurisiert war“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Ableitung der Gülle in die Kanalisation sei in Absprache mit der Unteren Wasserbehörde und den Stadtentwässerungsbetrieben geschehen. Mit rund 30 Kräften versuchte die Feuerwehr in Schutzanzügen die Schlammschicht von den Hausfassaden und Autos zu spritzen. Bei den Gebäuden gelang dies nicht vollkommen. Mehrere Wände müssen neu gestrichen werden, hieß es vor Ort. Als Ursache gilt ein defektes Schauglas an dem Gülle-Laster.

Kölnische Rundschau

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