Nö: Leckes Frachtschiff auf der Donau bei Melk
Melk (Nö): Durch ein Leck ist am Dienstagnachmittag, 12.10.2010, bei einem Frachtschiff auf der Donau bei Melk Wasser eingedrungen, Feuerwehren des Bezirks Melk rückten zu Auspumparbeiten aus.
Von dem undichten Frachtschiff gehe keine Umweltgefahr aus, sagte Franz Resperger, Feuerwehrsprecher NÖ, der APA. Nur „marginal“ würde ein leichtes Ölgemisch austreten. Vorsorglich sei aber eine Ölsperre errichtet worden. Verletzt sei niemand, hieß es seitens der Feuerwehreinsatzleitung.
Wasser steht im Maschinenraum 2,5 m hoch: Das voll beladene holländische Schiff hatte Raps transportiert und war nach Linz unterwegs, als der Kapitän Wasser im Bug bemerkte – und zwar im abgeschlossenen Maschinenraum für den motorbetriebenen Anker. Dort stehe das Wasser zwar zweieinhalb Meter hoch, es dringe aber nicht weiter ins Schiffsinnere ein, erläuterte Resperger. Daher bestehe auch keine Gefahr, dass das Schiff untergeht.
Leck wird abgedichtet: Die Feuerwehr wurde um 14.09 Uhr alarmiert und begann sofort mit den Auspumparbeiten, während sich Taucher auf die Suche nach dem Leck machten. Sollte die Stelle nicht abzudichten sein, werde das Schiff – mit der Feuerwehr an Bord – bis Ybbs fahren, wo es eine Reparaturschleuse gibt, so Resperger.
