Deutschland: Schneedruck und Tauwetter fordern über 300 Kräfte
Landau/Eichendorf (Deutschland): Erst hielt der starke Schneefall die Menschen auf Trab. Doch mit dem am Dienstag, 7. Dezember 2010, einsetzenden Tauwetter und Regen hatten die Einsatzkräfte wieder alle Hände voll zu tun.
Das Wetter lässt den Helfern derzeit fast keine Zeit zum Verschnaufen, der Winter zieht alle Register. Und so mussten vor allem die Feuerwehren ausrücken, um die unter der Last von Eis und Schnee brechenden Bäume und Äste zu beseitigen.
Auch Schmelzwasser drang in einige Keller ein und musste von der Feuerwehr abgepumpt werden. Die Einsätze konzentrierten sich auf die Nacht zum Dienstag bis zur Mittagszeit. 39 Feuerwehren waren mit insgesamt 45 Einsatzfahrzeugen waren an 24 verschiedenen Einsatzystellen im Landkreis eingesetzt. Insgesamt versuchten rund 300 Einsatzkräfte die Verkehrsstraßen von umgestürzten Bäumen und großen Ästen frei zu bekommen.
Durch dem massiven Feuerwehreinsatz ist es zu keinen längeren Behinderungen gekommen, weiß Kramhöller. Ein Einsatzschwerpunkt war die Straße von Pitzling nach Wallerfing, den auch eine LZ-Reporterin zur Berichterstattung aufsuchte. Besonders während der Dunkelheit besteht eine erhebliche Gefahr, dass die Einsatzkräfte durch weitere umstürzende Bäume gefährdet werden. So sei es manchmal unvermeidlich, die Schneidarbeiten abzubrechen und bestimmte Strecken für den Verkehr zu sperren.
