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Schweiz: Feuerwehr und Polizei haben teure Nummern

St. Gallen (Schweiz): Die St. Galler Stadtpolizei und die Feuerwehr sollen ihre tiefen Autonummern zur Versteigerung abgeben. Das würde dem Kanton Millionen einbringen.

Seit zwei Jahren werden im Kanton St. Gallen tiefe Autonummern versteigert. Pro Jahr nimmt das Straßenverkehrsamt dadurch rund eine Million Franken ein. Nach einem Kantonsratsbeschluss mussten dafür auch die Kantonsfahrzeuge ihre tiefen Nummern für die Versteigerung abgeben. Ausgenommen sind aber die kommunalen Fahrzeuge. So fahren zum Beispiel die Autos von Stadtpolizei und Feuerwehr St. Gallen weiter mit tiefen Nummern.

Dagegen regt sich nun aber Widerstand. «Es kann nicht sein, dass die Feuerwehr mit Autonummern rumfährt, die ein Vermögen einbringen könnten. Dabei haben sie gar nichts von den tiefen Nummern», sagt CVP-Kantonsrätin Marlen Hasler. Sie will deshalb mit einem politischen Vorstoßß erreichen, dass auch die Autonummern der Gemeinden eingezogen und für gutes Geld versteigert werden.

Nichts dagegen hätte der Leiter des St. Galler Straßenverkehrsamtes Georges Burger. «Für eine zweistellige Autonummer werden bis zu 50.000 Franken gezahlt», so Burger. Besonders interessant sind für ihn die Nummern der Berufsfeuerwehr. Auch wenn «SG 1» im Sommer 2008 gestohlen wurde, besitzt sie immer noch «SG 2» bis «SG 20». «Stellen Sie sich dieses Potenzial vor», frohlockt Burger.

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