Oö: Stundenlanger Kühleinsatz nach Austritt von 55 t Flüssigglas in Braunau
Braunau (Oö): Wieder einmal wurde die FF Braunau am späten Nachmittag des 1. März 2011 zu einem Flüssigglasaustritt in einen Betrieb in die Braunauer Industriezeile alarmiert.
Der Glasofen – gefüllt mit 55 Tonnen Flüssigglas – wurde wie schon so oft vorher undicht. Der kurz nach dem Alarm eingetroffene Einsatzleiter ABI Klaus Litzlbauer ließ nach der Lageerkundung die Feuerwehren Haselbach und Ranshofen nachalarmieren.

Das auslaufende Glas wurde mit einem massiven Löschangriff mittels acht C-Strahlrohren gekühlt. Da der Glasofen mehrere größere Leckagen aufwies, konnte der Austritt nicht gestoppt werden. Deshalb wurden noch die Feuerwehren Simbach und Aching alarmiert.
Der Lösch(Kühl)einsatz wurde so lange fortgesetzt, bis die gesamten 55 Tonnen aus dem Glasofen in die darunterliegende Auffangwanne gelaufen waren. Dabei waren 23 Atemschutztrupps eingesetzt. Im Einsatz standen 105 Feuerwehrmitglieder.

Eckdaten des Einsatzes:
Einsatzdauer von 17:58 Uhr bis 23:16 Uhr
Alarmierung durch: Florian LFK Linz – Sammelruf und Sirene.
• FF Braunau von 17:58 Uhr bis 23:16 Uhr mit 27 Mann und VRF, TLF4000, RLF2000, DLK, LFB-A2, ELF und KDO-F.
• FF Haselbach von 18:09 bis 22:50 Uhr mit 21 Mann und LF-A und KDO-F
• FF Ranshofen von 18:09 bis 23:01 Uhr mit 27 Mann und TLF2000, LFB-A2 und KDO-F
• FF Simbach/BRD von 18:55 bis 23:02 Uhr mit 23 Mann und 5 Fahrzeugen
• FF Aching von 19:30 bis 21:55 Uhr mit 7 Mann und KLF
• AFK Braunau – BR Josef Kaiser von 18:09 bis 22:00 Uhr
• Rotes Kreuz Braunau von 18:09 Uhr bis 22:00 Uhr mit 3 Personen und 1 SEW
• Bundespolizei und Energie AG
