Bgld: Lkw-Kran kracht gegen Brücke -> Schwierige Bergung!

Pinkafeld (Bgld): Am Nachmittag des 18. April 2011 wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld mittels Rufempfänger zu einer Lkw- Bergung auf die L235 Ortsausfahrt Pinkafeld alarmiert.
Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld rückte mit einem SRF (schweres Rüstfahrzeug), einem RLF (Rüstlöschfahrzeug), einem WLF (Wechselladerfahrzeug) und dreizehn Mann zum Einsatz aus. Ein aus Oberschützen kommender Lkw- Zug war aus ungeklärter Ursache mit ausgefahrenem Ladekran unterwegs.
An der L235- Unterführung unter der B63 an der Ortsausfahrt Pinkafeld war schließlich Endstation. Das Gespann mit ausgefahrenem Ladekran war für die Unterführung zu hoch und kollidierte mit großer Wucht. Durch den Zusammenprall wurde der Ladekran und ein Teil des Lkw- Rahmens abgerissen und auch der Anhänger im Bereich der Deichsel schwer beschädigt.

Der Lkw- Lenker blieb bei dem Crash glücklicherweise unverletzt. Die Bergung des schwer beschädigten Gespanns gestaltete sich äußerst schwierig. Außerdem liefen durch defekte Hydraulikschläuche große Mengen an Hydrauliköl aus welches gebunden werden musste. Mittels Kran (SRF) wurde der abgerissene Ladekran zunächst gesichert, anschließend mittels Plasmaschneider die verbogene Anhängerdeichsel abgetrennt und der Anhänger mit einer Seilwind (RLF) zurückgezogen. Die Arbeit mit dem Plasmaschneider gestaltete sich aufgrund großer Mengen des gebundenen Hydrauliköls äußerst schwierig.

Immer wieder kam es zu kleinen Bränden welche vom bereitstehenden Brandschutz rasch gelöscht wurden. Nachdem das Zugfahrzeug und der Anhänger getrennt waren wurde auch der Landekran in Zusammenarbeit mit der Firma Hydraulik Dunst komplett vom Fahrzeug getrennt und anschließend mittels Kräne (SRF, WLF) auf den Anhänger verlanden und abtransportiert. Die nächste Schwierigkeit stellte der abgerissene Rahmen der Zugmaschine dar. Mittels Hydraulikstempel und Kran (SRF) wurde der Rahmen, welcher auf der Straße auflag nach oben gedrückt.

Anschließend konnte auch das Zugfahrzeug von der Unfallstelle entfernt werden. Nach dem binden des restlichen Öls und der Reinigung der Fahrbahn konnte die Stadtfeuerwehr Pinkafeld nach vier Stunden schweißtreibender Arbeit wieder einrücken.
