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Stmk: Großflächiger Waldbrand in Rottenmann

Rottenmann (Stmk): Durch die enorme Hitze hat sich am Mittwoch, 24. August 2011, in Strechau in der Gemeinde Rottenmann im Bezirk Liezen ein großflächiger Wandbrand entwickelt. Laut Polizei stand ein rund sechs Hektar großes Gebiet in Flammen; Wohnhäuser waren nicht in Gefahr.

Sehr steiles Gelände: Da sich das Feuer in einem sehr steilen Gelände entzündete, konnte nur von oben gelöscht werden: Bis zum Sonnenuntergang sind pausenlos drei Hubschrauber des Bundesheeres sowie einer des Innenministeriums im Einsatz, sagt Einsatzleiter Gerhard Pötsch. „Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Jeder Hubschrauber hat 500 Liter Wasser mit und macht Punktlöschungen, und wenn wieder Wald aufbrennt, dann macht er wieder eine Flächenlöschung. Das ist eine sehr intensive Arbeit, höchste Anforderung an die Piloten und das Gerät. Die Feuerwehrmänner kommen über die steile Seite und versuchen, mit Löschrucksäcken und oben angebrachten Schläuchen, den Brand einzudämmen“, so Pötsch.

Noch unzählige Glutnester: Insgesamt stehen 70 Feuerwehrleute im Einsatz – der Brand ist mittlerweile unter Konrolle, dürfte aber erst am Donnerstag zur Gänze gelöscht sein, da es noch unzählige Glutnester gibt, die jederzeit wieder aufflammen könnten.

Wind könnte Feuer wieder anfachen: Vor allem das Wetter in der kommenden Nacht macht da den Einsatzkräften Sorgen: Sollte Wind aufkommen, könnte sich das Feuer erneut ausbreiten. Das Waldgebiet wird daher in höchster Alarmbereitschaft beobachtet. Löschflüge können bei Dunkelheit nicht durchgeführt werden – die Hubschrauber werden daher erst Donnerstagfrüh wieder starten.

ORF Steiermark

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