Oö: Totenbergung aus dem Kopfinger Steinbruchsee
Kopfing i.I. (Oö): Am 21. September 2011 um 15:53 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kopfing i. I. zu einer Personenbergung im Steinbruch in der Ortschaft Schnürberg, Gemeinde Kopfing i. I. von der Polizei alarmiert.
Von Anrainern wurde ein lebloser Körper im eingezäunten Steinbruchsee entdeckt. Mit insgesamt zwei Fahrzeugen und 12 Mann rückte die Feuerwehr unter Einsatzleiter OBI Josef Strasser zur Einsatzstelle aus, um dort die bereits anwesende Polizei bei der Bergung zu unterstützen.

Ob es sich um den seit einiger Zeit Abgängigen handelt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Nach der Bergung wurde der Leichnam der Kriminalpolizei zur weiteren Ermittlung übergeben.
Bericht der Kleinen Zeitung:
Leiche von vermisstem Innviertler in See gefunden
Die Leiche eines seit Anfang August verschwundenen 38-jährigen Schlossers aus Kopfing/St. Roman (Bezirk Schärding) dürfte am Mittwoch in einem See gefunden worden sein. Es handelt es sich „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ um den Mann, da die Kleidung der Beschreibung des Vermissten entspricht, erklärte ein Polizist. Gewissheit soll die für Donnerstag angesetzte Obduktion bringen.
Ein Passant entdeckte im kleinen See eines aufgelassenen Steinbruchs den Toten – nur wenige Meter von der Werkstatt des Schlossers entfernt. Er alarmierte die Polizei, die Leiche wurde geborgen. Die Ermittler gehen von Selbstmord aus.
Der Innviertler war seit 5. August vermisst worden. Zwei Wochen nach seinem Verschwinden später kam die Polizei in den Erhebungen einen kleinen Schritt weiter: Eine DNA-Analyse ergab, dass die in und vor der Werkstatt gefundenen Blutspuren alle von dem Mann stammten.
Der Schlosser dürfte am Tag seines Verschwindens bereits gegen 5.00 Uhr zu arbeiten begonnen haben. Rund zwei Stunden danach bemerkte ein Kunde die Blutlacke. Die Ehefrau des Handwerkers erstattete Vermisstenanzeige, nachdem sie ihren Mann nicht finden konnte. An beiden Türschnallen des Werkstatteingangs und vor dem Gebäude befand sich Blut, danach verlor sich die Spur. Etliche groß angelegte Suchaktionen mit mehreren hundert Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rotem Kreuz sowie Privatpersonen, Tauchern, einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera und Suchhunden brachten keinen Erfolg.
