Wien: Funkenflug bei Wohnhausbrand setzt Baumkronen in Flammen
Wien, Floridsdorf: Aus unbekannter Ursache war ein Wohnhaus (Holzbauweise) am 26. Dezember 2011 in der Senderstraße in Brand geraten.
Bei Ankunft der ersten Löschgruppe stand das Objekt bereits in Vollbrand und war teilweise im Bereich des Rauchfanges auch schon eingestürzt. Auf Grund der hohen Brandintensität und des starken Funkenfluges gerieten auch einige Baumkronen im näheren Umkreis in Brand. Vom Rüstlöschfahrzeug Strebersdorf wurde ein Rohr unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und zum Niederschlagen des Funkenfluges vorgenommen. Von den eintreffenden Kräften Floridsdorf wurden drei weitere Rohre vom ersten Rüstlöschfahrzeug unter Verwendung der Schaummitteldruckzumischanlage über einen Verteiler vorgenommen. Davon wurde eines zur Bekämpfung der Baumkronenbrände verwendet und die beiden anderen zur unmittelbaren Brandbekämpfung des Hauses eingesetzt. Nachdem die Brandintensität gebrochen war, wurde unter Einsatz eines Mittelschaumrohres das Brandobjekt mit Schaum abgedeckt. Da nicht klar ist ob sich noch Bewohner im Brandobjekt befunden haben, wird seitens der Sicherheitswache versucht die Besitzer ausfindig zu machen. Der unter dem Brandobjekt befindliche, nicht in Betrieb stehende Weinkeller wurde kontrolliert, wobei keine Gefährdung feststellbar war. Die Wasserversorgung wurde über drei Großtanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr aufrechterhalten. Zwecks Nachlöscharbeiten, da der Wind einzelne Brandherde immer wieder anfachte, wurde eine Löschgruppe (Rüstlöschfahrzeug Strebersdorf ) vor Ort belassen. Eine Ablöse durch das zweite Rüstlöschfahrzeug und das Großtankfahrzeug ist um 06:45 Uhr erfolgt. Weiters wird der Einsatz an den Bereitschaftsoffizier Dienstgruppe B übergeben. Um etwa 8:30 Uhr wurde der Einsatz vom Kommandofahrzeug „Floridsdorf“ übernommen. Die Brandstätte war bis auf einige Glutnester im Brandschutt erkaltet und wurde soweit möglich auf Personen sowie Spuren der Brandursache untersucht. Es konnten keine Personen vorgefunden werden, und auch die Brandursache konnte auf Grund der umfassenden Zerstörung des Objekts nicht eruiert werden. Die unmittelbare Aufsicht der Brandstelle wird um etwa 09:15 Uhr beendet. Nachuntersuchung durch das Rüstlöschfahrzeug „Strebersdorf“ erforderlich.
