Technisch

Oö: Perfekte Rettungskette rettet 40-jährigen Mann das Leben

Pierbach (Oö): 06. Jänner 2012 – Noch bevor das erste Rallyeauto bei der Sonderprüfung 1 an den Start ging begann die Jännerrallye heuer gleich sehr dramatisch.

In der Nähe der Actionzone 2, wo sich der Versorgungsstand der Feuerwehr Pierbach befand, meldete kurz nach 07.00 Uhr morgens ein Streckenposten den dort befindlichen Feuerwehrkameraden, dass ein Zuseher leblos am Waldrand liegt.

Es war keinen Atmung und kein Puls mehr feststellbar und somit begannen der Streckenposten und der Kommandant der Feuerwehr Pierbach mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Der alarmierte Notarzt setzte mittels Defibrillator die Reanimation fort und der etwa 40-jährige Waldviertler konnte nach einer Stunde soweit stabilisiert werden, dass er mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 10 ins AKH nach Linz geflogen werden konnte.

Die Tatsache, dass dem Mann so schnell durch perfekt ausgebildete Ersthelfer, dem durch die Jännerrallye in der Nähe stationierten Notarzt, dem perfekten Ablauf der Rettungskette (Alarmierung der Sonderprüfungsleitung durch Streckenposten, sofortige Abfahrt SP-Leiter und Rettungswagen mit Notarzt (nur 6 Minuten Anfahrtszeit)), geholfen wurde, rettete ihm mit großer Sicherheit das Leben.

Insgesamt waren drei Notärzte (Notarzt Rallye SP1, Notarzt NEF Perg und Notarzt C10), sowie vier Sanitäter der Rotkreuzdienststelle Bad Zell und zwei Notfallsanitäter, Sonderprüfungsleiter der Jännerrallye mit Streckenposten und die Kameraden der Feuerwehr Pierbach an dieser erfolgreichen Lebensrettung beteiligt.

Die Rallye wurde planmäßig um 08.18 Uhr gestartet und war in Pierbach wieder ein riesen Spektakel. Ungefähr 2500 Zuseher besuchten die AZ 2 und wurden dafür mit spektakulärer Rallyeaction belohnt.

FF Pierbach

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