Deutschland: Großfeuer -> 1.500 evakuiert, 12 Fw-Leute mit Verätzungen
Michalau (Deutschland): Bei einem Großbrand in der Werkshalle einer Lackiererei in Oberfranken sind am Mittwoch, dem 14. März 2012, zwölf Feuerwehrleute verletzt worden.
Wie die Polizei in Bayreuth mitteilte, erlitten sie Verätzungen. Landrat Christian Meißner (CSU) rief den Katastrophenfall aus. Eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung durch Rauchgase oder verunreinigtes Trinkwasser bestehe nicht. Etwa 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk waren im Einsatz.
1600 Mitarbeiter betroffen
Das Feuer war am Morgen aus noch ungeklärter Ursache in einer Lagerhalle einer Firma in Michelau (Kreis Lichtenfels) ausgebrochen. Dort lagerte für die Produktion benötigtes Pulver, welches in Brand geriet. Das Gebäude brannte vollständig aus.
Am Nachmittag wüteten die Flammen zwar immer noch, jedoch sei das Feuer unter Kontrolle. Die etwa 100 Mitarbeiter der Firma seien nicht verletzt worden. Sie konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Wegen des starken Rauchs mussten auch etwa 1.500 Mitarbeiter umliegender Firmen das betroffene Gelände verlassen. Anwohner sollten vorsorglich Türen und Fenster geschlossen halten.
Halle ist einsturzgefährdet
Die Halle ist einsturzgefährdet und wurde abgesichert. Das mit Chemikalien verunreinigte Löschwasser wurde aufgefangen und sollte von einem Chemiker analysiert werden. Der Katastrophenfall soll so lange bestehenbleiben, bis der Brand endgültig gelöscht ist und Klarheit über die chemische Zusammensetzung des verunreinigten Löschwassers besteht.
