Deutschland: Leichte Acethylenfreisetzung bei Lkw-Auffahrunfall
Stuttgart (Deutschland): Vermutlich durch ein spontanes Bremsmanöver eines vorausfahrenden Lkw kam es am Vormittag des 4. Juni 2012 auf der BAB 8 bei Stuttgart zum Auffahrunfall in dessen Verlauf die Ladung eines mit Gasflaschen beladenen Lkw verrutschte.

Teile stürzten auch auf die Fahrbahn. Beim Eintreffen der Feuerwehr war keine Person mehr eingeklemmt, wobei das Fahrerhaus eines Lkw sehr starke Deformationsspuren zeigte. Leichter bis mäßiger Gasgeruch konnte vermutlich durch eine undicht gewordene Acethylengasflasche wahrgenommen werden. Messergebnisse verliefen jedoch ohne nennenswerte Ergebnisse. Die havarierte Ladung wurde von der Feuerwehr unter Stellung eines 3-fachen Brandschutzes (Wasser, Pulver, Schaum) geborgen, kontrolliert und in Sicherheit gebracht sowie mit einer speziellen Wärmebildkamera und einem Fernthermometer überprüft.
Maßnahmen: Absicherung der Einsatzstelle sowie Erstversorgung der verletzten Unfallbeteiligten, erste Sichtung und Sicherung der Paletten mit Acethylengasflaschen, Sicherstellung des Brandschutzes sowie Auffangen und Abbinden auslaufender Betriebsstoffe. Messung der Gasluftkonzentration mit Gasdetektor und Oberflächenwärmemessung der betroffenen Acethylengasflaschen mit Fernthermometer und Wärmebildkamera.
Personenschaden: 3 Verletzte
Sachschaden: ca. 200.000.- €
Kräfte Berufsfeuerwehr: Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 und SF Kranwagen, Rüstzug Feuerwache 3, GW-Meß, Direktionsdienst
Kräfte Freiwillige Feuerwehr: FF Vaihingen, FF Degerloch-Hoffeld
