D: Schwerer Unfall mit zwei Lastkraftwagen auf der BAB 8
Stuttgart (D): Kurz vor 11.00 Uhr ereignete sich am 27. September 2012 auf der BAB 8 Fahrtrichtung Karlsruhe kurz vor dem Echterdinger Ei ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Lastkraftwagen.
Anrufer bei der Integrierten Leitstelle meldeten, dass ein Lkw in Brand geraten war und der Fahrer sich noch im Fahrzeug befand.
Die Integrierte Leitstelle Stuttgart alarmierte auch hier eine Vielzahl von Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr. Ebenfalls entsandte die Autobahnpolizei mehrere Streifenwagen zur Unfallstelle. Aufgrund der angespannten Verkehrsituation im gesamten Stadtgebiet wurde zusätzlich über die Leitstelle Esslingen der Rettungsdienst und Feuerwehren aus dem Landkreis Esslingen angefordert. Zusätzlich wurde auch noch die Flughafenfeuerwehr an die Einsatzstelle alarmiert.
Die eingetroffenen Einsatzkräfte begannen umgehend ein Löschangriff mit mehreren Löschrohren. Der eingeklemmten Person im auffahrenden Lkw konnte jedoch nicht mehr geholfen werden. Aufgrund der angetroffenen Lage wurde parallel durch weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr eine Löschwasserversorgung aus dem Bereich Schelmenwasen, Richtung Autobahn aufgebaut.
Einsatzkräfte vor Ort:
Feuerwehr: 47 Kräfte mit 14 Fahrzeugen
Rettungsdienst: Neun Kräfte mit fünf Fahrzeugen aus dem LKR Esslingen und ein Rettungshubschrauber
Polizei: 16 Kräfte mit acht Fahrzeugen
An beiden Einsatzstellen (Einsatz Ammoniakaustritt) sind des weiteren Vertreter der Umweltbehörde sowie der Stadtentwässerung vor Ort.
Allgemeine Lage im Stadtgebiet Stuttgart
Um den Grundschutz im Stadtgebiet weiterhin aufrecht erhalten zu können, wurden die verwaisten Feuerwachen der Berufsfeuerwehr durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, Tagesdienstbeamten, sowie dienstfreiem Personal besetzt.
Diese Kräfte wurden zu einem Wohnungsbrand, mehreren Brandmelderalarmen und mehreren technischen Hilfeleistungen alarmiert. Die Kräfte verbleiben auch bis zum Ende der oben genannten Einsätze auf den Wachen der Berufsfeuerwehr in Alarmbereitschaft.
Einsatzkräfte Feuerwehr zur Wachbesetzung: 62 Kräfte mit 15 Fahrzeugen
