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Ö: Lange Nacht der Museen – Das Wiener Feuerwehrmuseum

Wien: In der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober 2012 fand wieder einmal bundesweit die „Lange Nacht der Museen“ statt. Grund genug -neben einigen anderen- auch das Wiener Feuerwehrmuseum zu besuchen.

Kaum eine Stadt schafft es in ähnlicher Form, einen derart liebevollen Spagat zwischen Klassik und Moderne zu vollziehen. Ganz klar, dass der „g’staundane Weana“ die kulturellen Vorzüge seiner Stadt kennt und schätzt. Ganz ähnlich verhält es sich aber auch, wenn der „Weana“ über „seine Buam (und Madln)“ von der Feuerwehr der Bundeshauptstadt redet.

Kein Wunder also, dass im Feuerwehrmuseum, das nach Renovierung der Zentralfeuerwache im ersten Wiener Gemeindebezirk am 1. Juni 2010 feierlich wiedereröffnet wurde, zahlreiche Exponate von anno dazumals bis in die Gegenwart zu finden sind. Von der Spritze des Feuerknechts im Mittelalter bis zur High-Tech-Ausrüstung der heutigen Zeit, kann die Entwicklung der Feuerwehr mitverfolgt werden. Ein besonderes Highlight ist sicherlich der originalgetreue Nachbau der Türmerstube, die im Stephansdom gut 400 Jahre lang Dienstort der Feuerwächter war, welche Ausschau nach allfälligen Feuern hielten. Sie wurde im Jahr 1955 abgeschafft. Beeindruckend zeigt sich auch eine Sammlung unzähliger Helme verschiedenster Epochen, zum Teil aus verschiedensten Staaten der Welt. Auch Modell-Freaks kommen nicht zu kurz: Eine Fahrzeugsammlung in unterschiedlichen Maßstäben lässt Modellbauer-Herzen höher schlagen.

Wer historische Fahrzeuge sehen möchte, muss jedoch an einem anderen Ort suchen: Aus Platzgründen sind die „Oldies“ der Wiener Feuerwehr in der Hauptfeuerwache Floridsdorf untergebracht, können aber gegen Voranmeldung und Terminvereinbarung besichtigt werden.

Informationen für Besucher
Das Feuerwehrmuseum (1010 Wien, Am Hof 7) ist an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr geöffnet, für Führungen von Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten ist eine Terminvereinbarung unter +43 / 1 / 531 99-51207 notwendig. Der Eintritt ist frei.

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