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Nö: Feuerwehrübung als Schließungsgrund für Flüchtlingslager?

Traiskirchen (Nö): Das Flüchtlingslager in Traiskirchen steht möglicherweise vor dem Aus. Dafür könnte eine Übung der örtlichen Feuerwehr sorgen, aufgrund derer im Innenministerium die Stimmung überkocht. Ziel der Gemeinde sei es nämlich, für eine feuerrechtliche Sperre des Flüchtlingslagers zu sorgen.

Wie der „Standard“ weiterberichtet, seien derzeit dreimal so viele Menschen im Lager untergebracht, als die vereinbarte Höchstzahl von 480. „Ja, eine behördliche Sperre steht im Raum“, bestätigt auch der Leiter des Bürgermeisteramts Andreas Babler. Es sei nämlich zweifelhaft, ob das Hauptgebäude binnen zehn Minuten geräumt werden könne. Sollte sich dies aus der Übung ergeben, werden die Gemeinde innerhalb von 14 Tagen einen Bescheid erstellen. Womit die Feuerwehrübung ihren Zweck erfüllt haben dürfte.

Ein Grund dafür, dass Traiskirchen so überfüllt ist, sind allerdings die Bundesländer. „Rund 1.000“ Asylwerber sollten längst woanders sein, erklärt Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck. Sieben der neun Bundesländer seien bei der Quote allerdings immer noch säumig.

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