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Retter-Messe 2012 -> Rückblick der Messeleitung

Wels (Oö): Einsatzkräfte, freiwillige Helfer aus dem In- und Ausland waren gleichermaßen begeistert von Österreichs Messe für Sicherheit & Prävention. 15.200 Besucher an allen Messetagen zeigen, wie wichtig die Retter als Plattform in Österreich ist.

Über 80% der Besucher sind Mitglieder einer Einsatzorganisation, davon sind 47,1% Entscheidungsträger. Bestätigt wurde dies auch von den sehr zufriedenen Ausstellern, die eine hohe Zahl an Entscheidungsträgern über Produktinnovationen informieren und beraten konnten.

Neben Feuerwehren aus ganz Österreich kamen die Fachbesucher auch aus dem Ausland. Dies zeigt ganz klar die zunehmende Internationalität der Messe. Die gut besuchte Fachtagung unterstreicht die Bedeutung der Messe als Plattform für Austausch und Weiterbildung.

Modernste Technik und Produktinnovationen auf höchstem Niveau
Auf rund 15.000 m² zeigten über 150 Aussteller aus ganz Europa neueste Produkte aus den Bereichen Feuerwehr-, Rettungs- und Sicherheitstechnik sowie Schutzausrüstung und Alarmierung. Top: Die Messe wurde von 87,8% der Besucher als „sehr gut“ und „gut“ bewertet. Die Präsentationen der neuesten Einsatzfahrzeuge beeindruckten die Besucher.

Action und Information im Rahmenprogramm
Für 84,2% der Besucher sind die Programmpunkte der Messe wichtig. Ob Bergung eines verunglückten Kranführers in 35 Meter Höhe, ein Bootsunfall an der Traun oder die Suche von Vermissten: Die Messebesucher waren fasziniert von den Vorführungen der Einsatzorganisationen. Hautnah konnten die Besucher erleben, wie Feuerwehr, Wasserrettung, die Suchhundestaffel der Österreichischen Rettungshundebrigade sowie Bundesheer und viele andere Sicherheitsorganisationen ihr Können vorstellten. Über 50 Übungseinsätze gab es an diesem Wochenende in Wels zu sehen. Der tägliche Auf- und Abbau einer Pionierbrücke zeigte, wie effizient unser Heer arbeitet. Dazu konnte man den Transporthubschrauber Agusta Bell 212, mit kompletter Notarzt-Ausstattung, hautnah besichtigen.

1st Austrian Firefighter Combat Challenge in Wels
Bei der Österreichpremiere am Samstag, kämpften 120 Teilnehmer – darunter auch drei Frauen – um den Titel „Österreichs härtester Feuerwehrmann“. Thomas Krenn, 25 Jahre, Feuerwehrmann der FF Heiligenkreuz am Waasen (Steiermark) schaffte die härteste Prüfung in 2:06,00 Minuten vor Manuel Gössler (2:08,40) und wurde somit Sieger des Wanderpokals „Österreichs Meister der 1st Austrian Firefighter Combat Challenge“ in Wels. Die Challenge beginnt mit einem Sprint auf einem 12 Meter hohen Turm inklusive 19 Kilo schwerer Schlauchrolle, eine weitere Schlauchrolle musste oben am Turm hochgezogen werden. Danach mussten die Teilnehmer mit einem 4-Kilo-Hammer ein 72,5 Kilo schweres Gewicht 1,5 Meter nach hinten geschlagen. Es folgte ein 42,5 Meter langer Slalom, anschließend ein Löschschlauch der 22,8 Meter weit gezogen wurde um danach mit einem Wasserstrahl ein Ziel zu treffen. Als Abschluss wurde eine 79,4 Kilogramm schwere Puppe 30 Meter weit rückwärts gezogen und das alles im Feuerwehroutfit mit Atemschutzgerät!

Der Erfolg der Retter 2012 wird von den Ausstelllern bestätigt:
• Branddirektor OBR Ing. Franz Humer, MSc, Vizepräsident des ÖBFV und Kommandant der Feuerwehr der Stadt Wels
„Als Feuerwehr Wels konnten wir uns gemeinsam mit unseren Partnern in Halle 6 wieder als Anlaufstelle für alle Freiwilligen Kameraden sehr gut präsentieren. Neben dem fachlichen Austausch ist uns auch das informelle Gespräch unter Feuerwehr-Kollegen sehr wichtig. Die Herausforderungen der Feuerwehren in der Zukunft werden sein: noch mehr kooperieren, koordinieren und vor allem wird der Druck nach Harmonisierung noch stärker.“

• Bianca Fürtbauer, Fa. Rosenbauer International AG
„Die diesjährige Messe war für uns ein voller Erfolg. Wir hatten aussichtsreiche Gespräche mit Kommandanten und Zeugwarten, die konkret vor einer Beschaffungsentscheidung stehen. Unser neuer Geschäftszweig Telematik mit den Lösungen im Bereich Einsatzmanagement hat auch hohes Interesse hervorgerufen.“

• Jürgen Loacker, Verkauf, Fa. Walser
„Der Messestandort Wels hat auch heuer wieder seine Vorteile für uns voll ausgespielt. Das Messeziel, unser Unternehmen insgesamt, aber auch unsere neue Serie an HLF- und KLF-Fahrzeugen bekannter zu machen, ist voll aufgegangen. Hohes Interesse und sehr fachliche Fragen zeichneten die vielen Gespräche vor allem auch mit den jungen Feuerwehrleuten aus.“

• Geschäftsführer Gerhard Pfeifer , Fa. Pfeifer
„Unsere Messeziele wurden mehrfach übertroffen. Unsere Weltneuheit im Bereich Feuerwehrbekleidung, wo die Einsatz- und die Schutzkleidung gemeinsam getragen werden kann, wurde von vielen Besuchern sehr gut angenommen. Wir rechnen mit interessanten Folgegeschäften.“

• Günther Gigler, Verkaufsleiter Österreich, Fa. HAIX Schuhe
„Der Samstag war für uns einer der besten Tage der letzten Jahre überhaupt – und wir sind ja schon lange Aussteller bei der RETTER in Wels. Im Vordergrund stand für uns die Vorstellung unserer neuesten Produktreihe, der Black Eagle Serie, die bei unseren Endkunden, den Feuerwehrmännern, sehr gut angekommen ist. Wir freuen uns schon auf die Messe in zwei Jahren.“

• Reinhard Taschner, Verkaufsleiter, Fa. Teufelberger
„Der neu eingeführte Donnerstag als Fachbesuchertag für Arbeitsschutz war für uns sehr interessant. Zahlreichen Sicherheitsfachkräften aus der Industrie konnten wir unser neues Sicherheitsseil „Platinum“ präsentieren, bei dem der Kern direkt mit dem Mantel verwoben ist. Überhaupt ist die Messe Retter der optimale Rahmen, das Thema Arbeitssicherheit auszubauen.“

• Hr. GF Stephan Adam, Fa. IDE-NewParts Compressors GmbH
“Wir haben unser Messeziele – unsere technischen Neuheiten vorzustellen – voll erreicht: Vor allem wollten wir unseren neuen Kompressor präsentieren, der die Überwachung der Atemluftqualität im Gerät integriert hat, dafür sind wir weltweit der einzige Anbieter. Was mir an der Retter besonders gut gefällt ist die gute Aufteilung zwischen Fachbesuchern und Entscheidern.“

• Reinhard Dolezal, Fa. Dlouhy GmbH
„Wir sind vor allem mit dem Feuerwehrbereich sehr zufrieden. Speziell die Kombination mit dem Wettbewerb „Härtester Feuerwehrmann Österreichs“ hat viel interessiertes Publikum und speziell Entscheidungsträger angezogen. Wir konnten viele Termine machen und sind 2014 auf alle Fälle wieder dabei.“

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