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Nö: Großeinsatz nach Busunfall – Eine Tote, mehrere Verletzte

Großhaslau (Nö): Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Samstag, 27. Oktober 2012, bei Großhaslau (Bezirk Zwettl) gekommen.

Ein Reisebus kollidierte mit einem Pkw, der Bus stürzte anschließend über eine Böschung. Eine Frau wurde getötet, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 20 Uhr auf der Bundesstraße 36, der neuen Umfahrungsstraße von Großhaslau. Die Unfallursache war zunächst unklar, möglicherweise waren aber die winterlichen Straßenverhältnisse, die mittlerweile im Raum Zwettl herrschen, schuld an dem Unfall. Vorerst stand nur fest, dass ein Pkw mit dem Reisebus kollidierte. Die Lenkerin des Pkw wurde dabei getötet. Der Bus stürzte um und kam im Straßengraben zum Liegen. Zumindest sechs Passagiere wurden so schwer verletzt, dass sie in die Krankenhäuser Gmünd und Zwettl gebracht werden mussten.

Zahlreiche Passagiere waren eingeschlossen
Zahlreiche Businsassen wurden außerdem eingeschlossen und mussten von der Feuerwehr befreit werden, sagte Philipp Gutlederer von 144 Notruf Niederösterreich: „Die Einsatzkräfte mussten die Scheiben einschlagen, um die eingeschlossenen Insassen ins Freie bringen zu können.“ Insgesamt fünf Feuerwehren waren im Einsatz. Sie transportierten die Passagiere, die das Unglück mit leichteren Verletzungen überstanden, in ein nahe gelegenes Feuerwehrhaus. Auch das Rote Kreuz war mit einem Großaufgebot im Einsatz. „Drei Notarztteams, sieben Rettungswagen, ein Kriseninterventionsteam und mehrere First Responder und praktische Ärzte sind umgehend entsandt worden“, so Gutlederer.

ORF.at (Bericht mit Bildern)

Presseaussendung von 144 – Notruf Niederösterreich
Am Samstagabend kam es auf der B36 bei Großhaslau (Bezirk Zwettl) zu einem folgenschweren Autobusunfall. Ein vollbesetzter Reisebus kollidierte mit einem Pkw, der Reisebus stürzte um und kam seitlich zum liegen. Der Unfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr, der genaue Unfallhergang ist noch unklar. 144 NOTRUF NÖ alarmierte noch während des ersten Notrufgespräches die First Responder, ein Großaufgebot an Notarzt und Rettungswagenteams vom Roten Kreuz Zwettl, Allentsteig, Schrems, Gmünd und Waidhofen/Thaya sowie Allgemeinmediziner. Auch das Kriseninterventionsteam vom Roten Kreuz und das Akutteam NÖ wurden sofort alarmiert. Parallel wurden die Feuerwehr und Polizei informiert, diese standen ebenfalls kurz darauf im Großeinsatz. Die Einsatzkräfte mussten die Scheiben einschlagen um die Businsassen zu befreien, so einer der Einsatzkräfte. Insgesamt wurden 16 Personen verletzt und eine Frau getötet. Die 16 Patienten wurden nach der medizinischen Erstversorgung in die Landeskliniken Gmünd und Zwettl transportiert. Die unverletzten Insassen wurden in ein Feuerwehrhaus transportiert und vom Roten Kreuz, der Feuerwehr und dem Akutteam NÖ betreut und mit warmen Getränken versorgt.

http://www.144.at

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