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Ktn: Land unter in vielen Teilen Kärntens durch Starkregen

Kärnten: Seit den frühen Morgenstunden des 5. November 2012 sind die Feuerwehren in Kärnten im Dauereinsatz: Aufgrund des Starkregens kam es vielerorts in Kärnten zu Überflutungen und Murenabgängen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

12:50 – 2400 Kubikmeter pro Sekunde
2400 Kubikmeter Wasser pro Sekunde sorgen in Lavamünd nach Angaben der Feuerwehr für Ausnahmezustand.

12:45 – Stromversorgung vielerorts beeinträchtigt
Die Kelag teilt in einer Aussendung mit, dass in Lavamünd einige Trafostationen aus Sicherheitsgründen außer Betrieb genommen wurden. Rund 240 Kundenanlagen sind derzeit ohne Stromversorgung.
Witterungsbedingte Stromausfälle gibt es punktuell auch in den Karawanken, in Ebriach, Bad Vellach, Loibltal und Waidisch. Die Arbeiten der Monteure der Kelag werden örtlich durch unpassierbare Straßen verzögert.

12:30 Uhr – Pegel steigt weiter
Ein Teil des Ortes Lavamünd, der Lavantspitz, steht laut Augenzeugen schon unter Wasser. In Kürze wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch das Gemeindezentrum überflutet sein. Der Pegel steigt weiter.

12:27 Uhr – Hochwasseralarm in Unterdrauburg
In Unterdrauburg auf slowenischer Seite gab es Hochwasseralarm, die Feuerwehren der Region standen im Dauereinsatz.

12:10 Uhr – Markplatz Lavamünd geräumt -> Zivilschutzalarm
Die Lage in Lavamünd spitzt sich zu. Die Landesalarm- und Warnzentrale hat Zivilschutzalarm ausgelöst. Mittlerweile wurde der Marktplatz geräumt. Die Bevölkerung wurde angehalten, obere Stockwerke aufzusuchen. Hier wird mit Überflutung gerechnet.

12:05 Uhr – Felssturz in Steinfeld
Rottenstein in der Gemeinde Steinfeld im Drautal ist derzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Ein Felssturz hat gegen 11.30 Uhr die Straße in das Oberkärntner Bergdorf verlegt. Wann die rund 90 Einwohner wieder auf dem Landweg erreichbar sein werden, ist noch offen. „Wir sind derzeit vor Ort, um uns ein Bild von der Situation zu machen. Ein Geologe ist schon unterwegs“, sagt Spittals Bezirkshauptmann Klaus Brandner. Am Nachmittag soll über die weitere Vorgehensweise entschieden werden.

12:00 Uhr – Strom aus in Lavamünd
Aus Sicherheitsgründen wurde in Lavamünd der Strom abgeschaltet.

11:30 Uhr – Menschen werden mit Booten evakuiert
Laut ersten Informationen sind in Lavamünd zwischen 70 und 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Menschen werden mit Booten aus Wohnhäusern evakuiert. Auch die Lavant in Bad St. Leonhard ist über die Ufer getreten.
In Villacher ist die Gail aufgrund der starken Regenfälle über die Ufer getreten, die Abstimmungsstraße in Tschinowitsch ist überflutet, ebenso der Sportplatz Maria Gail, die Feuerwehen sind in Hocheinsatz.

10:15 Uhr – Loiblpass gesperrt
Die Verbindung über den Loiblpass ist nicht mehr möglich. In Ferlach und Feistritz im Rosental werden zahlreiche Überschwemmungen gemeldet.

10 Uhr – Drau tritt über die Ufer
Die Drau ist in Lavamünd über die Ufer getreten. Der Pegel ist zwischen 10 und 10:30 Uhr um 40 Zentimeter gestiegen, 80 Zentimeter soll er noch steigen.

8:30 Uhr – Stromausfall in Spittal
Etwa 3000 Kelag-Kunden in Spittal haben keinen Strom – Wasser drang in eine Trafostation ein. Die Kelag arbeitet auf Hochtouren, um den Schaden zu beheben.
Paul Rainer von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) rechnet noch bis Mittag mit Regen, das Gröbste sei überstanden.

7:30 Uhr Murenabgang in Trebesing
Im Bereich Trebesing sorgte ein Murenabgang für die Sperre der Katschbergstraße B99. Auch die Gailtal Straße (B111) bei Tröpolach ist gesperrt, nachdem ein Bach über die Ufer getreten ist. Die Millstätterstraße bei Einöde war teilweise überflutet, ist mittlerweile aber wieder befahrbar. Die Gail führt Hochwasser und überschwemmte bereits ein Banhgleis.
Auch in Villach regnet es in Strömen, es kommt immer wieder zu Verkehrsbehinderungen aufgrund von leichten Überflutungen auf den Straßen.

In Klagenfurt gibt es im Bereich der Stadteinfahrten Probleme, auf der Villacher Straße steht das Wasser teilweise zentimeterhoch, auf der Feldkirchner Straße kommt es zu Staus.

7 Uhr – Land unter in Kärnten
Starker Regen sorgte am Montagvormittag für Überschwemmungen in vielen Teilen Kärntens. Besonders betroffen ist Oberkärnten – hier wurden mehrere Straßen verlegt, die Feuerwehren sind im Dauereinsatz. Insgesamt gab es bisher rund 100 Feuerwehreinsätze.

Kleine Zeitung

Einsätze der Berufsfeuerwehr Klagenfurt:
Aufgrund der massiven Regenfälle in der Nacht auf den 5. November 2012 ist es im Klagenfurter Stadtgebiet zu zahlreichen Einsätzen mit Wasserschaden gekommen.
Die Berufsfeuerwehr und 10 Freiwillige Feuerwehren stehen seit 7 Uhr in der Früh mit 120 Mann und mehr als 40 Einsätzen in 3 Stunden im Dauereinsatz. Das Augenmerk der Einsätze liegt im Bereich von Viktring, wobei die Problematik darin liegt dass der Grundwasserspiegel so hoch ist, dass das Wasser über die Kanaldeckel an die Oberfläche tritt und zahlreiche Keller überflutet und Straßen unterspült. Zur jetzigen Zeit kann noch nicht abgeschätzt werden, wann eine Besserung in Sicht ist.

BF Klagenfurt

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