Ktn: Weitere Aufräumarbeiten nach November-Hochwasser in Lavamünd
Lavamünd (Ktn): In Lavamünd gehen die Aufräumarbeiten am Mittwoch, 7. November 2012, nach dem Jahrhunderthochwasser weiter. 130 Feuerwehrleute, darunter der Katastrophenzug aus Klagenfurt mit Spezialgeräten und zusätzlichen Wasserpumpen, stehen im Einsatz.
50 Häuser und Gebäude wurden durch das Hochwasser am Montag schwer beschädigt. Die Keller der meisten Häuser konnten bis Dienstagabend ausgepumpt werden. Nur noch wenige Häuser und Wohnung sind noch nicht bewohnbar. Das größte Problem sind aber die Heizungsanlagen der Häuser, die sind fast überall zerstört worden.
Geplant ist der Einsatz des Katastrophenzuges vorerst bis Donenrstagabend, sagt Einsatzleiter Josef Matschnig: „Das hängt vom Wetter ab und davon, wie die Aufräumarbeiten vorangehen.“ Der Katastrophenzug ist mit 60 Einsatzkräften und Spezialgeräten, wie so genannten Nasslöschsauger und Schmutzwasserpumpen angerückt.
Der Katstrophenschutzreferent des Landes, Egon Rauter, glaubt, dass die Schäden weit höher als die vorerst angenommenen drei Millionen Euro sind. Das Ausmaß des Schadens sei aber schwer abzuschätzen, die am Dienstag angegebene Zahl von drei Millionen beinhalte keine Infrastrukturschäden, wie Wasserleitungen und Straßen.
Am Vormittag findet die nächste Einsatzleiterbesprechung statt. Es wird festgelegt, wie und wo als nächstes geholfen wird. Manche Familien hätten ihr gesamtes Heizmaterial verloren, sagt Reuter. Hier gelte es, sie vorübergehend unterzubringen und ihnen dann möglichst bald die Rückkehr in ihre Wohnungen und Häuser zu ermöglichen.
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