Stmk: Vollbrand einer Heu-Lagerhalle in Vogau -> Jugendl. Zündler
Vogau (Stmk): Eine mit Heuballen gefüllte Lagerhalle steht seit den späten Nachmittagstunden des 17. November 2012 in Vogau in Vollbrand.
Seit 15.54 Uhr stehen neuen Feuerwehren in Vogau (Bezirk Leibnitz) im Einsatz, um einen Vollbrand einer Lagerhalle zu bekämpfen. Die Lagerhalle mit einer Länger von 50×20 Meter und einer Höhe von 10 Metern ist bis oben gefüllt mit Heuballen. Neuen Feuerwehren kämpften mit 120 Kräften gegen die Flammen an.

18.30 Uhr: Zurzeit wird die Lagerhalle mit Unterstützung von drei Baggern von den Heuballen ausgeräumt. Die Feuerwehren sind im Moment mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Einsatzleiter HBI Richard Deutschmann berichtet, dass die Arbeiten sicherlich bis in die späten Nachstunden andauern werden.

Sonntag, 18. November:Sonntag, 18. November
Einsatzleiter HBI Richard Deutschmann berichtet: „Wir waren die ganze Nacht mit den Löscharbeiten beschäftigt, insgesamt befinden sich 1.200 Heuballen in der Lagerhalle, wobei ein Ballen um die 400 kg hat.

Wir schafften es zirka 20 Stück Heuballen aus der Halle herauszuholen, da durch Brand immer wieder die Gefahr bestand, dass das Dach in sich zusammenbricht.“ Im Moment ist die Feuerwehr Vogau mit sieben Einsatzkräften im Schichtbetrieb damit beschäftigt, den Brand der Lagerhalle und der Heuballen kontrolliert abbrennen zu lassen. Aus heutiger Sicht werden die Nachlöscharbeiten mindestens zwei Tage in Anspruch nehmen.
Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz

ORF-BERICHT VOM 18. NOVEMBER 2012:
Jugendliche verursachen Großbrand
In Vogau im Bezirk Leibnitz ist am Samstag kurz vor 16.00 Uhr eine Lagerhalle in Brand geraten. Und zwar durch Feuerwerkskörper, mit denen Jugendliche zwischen Strohballen hantiert hatten. Der Schaden ist enorm.
Samstagnachmittag wurde bei den Feuerwehren rund um die Gemeinde Vogau/Straß (Bezirk Leibnitz) Großalarm gegeben. Eine etwa 1.000 Quadratmeter große Lagerhalle, in der tausende Strohballen gelagert waren, stand in Vollbrand, schildert Friedrich Partl von der Feuerwehr.
„Die Kubatur der Halle beträgt etwa 50 Meter Länge, 20 Meter Breite und 10 Meter Höhe. Die war bis auf die Decke hinauf voll mit diesen Strohballen. und es war nicht möglich, dass man das ausräumt. Dafür haben wir kein Gerät gehabt. Die Halle ist komplett zerstört und nicht mehr verwendbar“, sagt Partl.
Alleine die darin gelagerten Strohballen dürften einen Wert zwischen 100.000 und 150.000 Euro haben. Das Gebäude hinzugerechnet, geht die Polizei von einem Sachschaden in der Höhe einer Viertelmillion Euro aus.
Jugendliche Brandstifter: Noch am Samstag wurden einige Jugendliche einvernommen, die sich in der Nähe des Brandortes aufhielten. Bei ihrer Befragung gaben sie dann zu, sich zu fünft in der Halle aufgehalten zu haben. Beim Turnen zwischen den Strohballen hätten sie Schweizer Kracher gezündet, gaben zwei der Burschen an. Verletzt wurde niemand.
Der Rest der fünfköpfigen Truppe, die zwischen 12 und 18 Jahre alt ist, wird am Sonntag von der Polizei einvernommen. Wer für den Schaden aufkommt, ist derzeit noch nicht klar.
