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Deutschland: Feuerwehr in Straubing rettet Reh aus der Donau

Straubing (Deutschland): Dramatische Szenen an der Straubinger Staustufe am vergangenen Samstag, 1. Dezember 2012. Gegen 14.30 Uhr entdecken Spaziergänger ein Reh, das auf der Flucht vor einer Treibjagd in die Donau gestürzt war und dort im eiskalten Wasser um sein Leben strampelte.

Nach einem sofortigen Notruf rückte umgehend die Straubinger Feuerwehr an, um das Bambi aus den eiskalten Fluten zu retten. Doch die Rettungsaktion gestaltete sich schwierig. Das völlig verängstigte Tier machte es den Feuerwehrmännern zuerst gar nicht so leicht und schwamm den Rettern immer wieder davon.

Mit einer Schlinge, die normalerweise zur Hunderettung verwendet wird, konnte das Reh schließlich gefangen werden. Ein gesicherter Feuerwehrmann konnte dann in das Becken hinabsteigen und das Tier nach oben tragen, um es dort einem Förster zu übergeben. Der überzeugte sich davon, dass das Reh das unfreiwillige Bad und auch die Rettung unverletzt überstanden hatte. Die Männer von der Feuerwehr hüllten das Bambi in wärmende Decken und rubbelten es wieder warm. Im Anschluss an die dramatische Rettung konnte das Tier bei Breitenfeld wieder in die Freiheit entlassen werden.

Happy End also für Bambi: Sowohl den Jägern entronnen als auch vor dem Ertrinken gerettet. Es gibt sie noch, die schönen Geschichten im Advent.

Wochenblatt (mit Bildern)

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