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Vbg: Feuerwehr-Bedarfsplan gegen Zusammenlegung in vier Gemeinden

Vorarlberg: Die vier Walgaugemeinden Bludesch, Thüringen, Ludesch und Nüziders haben einen Bedarfsplan für ihre Feuerwehren ausgearbeiten lassen. Die unabhängigen Sicherheitsberater bestätigen die bestehende Struktur. Eine Zusammenlegung der Feuerwehren sei keine Option.

Das unabhängige Sicherheitsberatungs-Unternehmen hat geprüft, wie viele Feuerwehrstandorte in den vier Gemeinden sinnvoll sind, welche Ausrüstung sie brauchen und ob Zusammenlegungen möglich wären. Die Projektgruppe bestehend aus Beratern, Bürgermeistern und Mitgliedern der Feuerwehren hat sich fünfmal getroffen und Gefahrenpotenziale, Anfahrtswege und Einsatzstatistiken ausgewertet.

„Zusammenlegung hat zu viele Nachteile“
Fazit von Sicherheitsberater Robert Kroha: eine Zusammenlegung sei keine Option, denn diese habe zu viele Nachteile. So sei zum Beispiel die Zeit zu knapp für eine einzige Feuerwehr, den Ortsteil Gais in Bludesch zu erreichen. Außerdem hätte eine Zusammenlegung nicht die finanziellen Vorteile gehabt, die Externe immer vermuten. Zwar spare es sehr viel Geld, zwei Feuerwehren zusammenzulegen, aber der Bedarf sei ein anderer.

Ein großer Aspekt sei das „inhomogene Gefahrenpotential“, so Kroha. Es gebe zwar auf der einen Seite Ortsteile mit Einfamilienhäuser, die nicht so viele Feuerwehren benötigen, aber es gebe auf der anderen Seite auch Ortsteile, in denen die Fruchtsaft GmbH oder die Walgaukaserne liegen. Diese bräuchten eine bessere Ausstattung mit Feuerwehren, erläuterte Kroha.

ORF Vorarlberg

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