Deutschland: Feuer in ehemaliger Stader Gaststätte
Stade (Deutschland): Am späten Abend des 30. Dezember 2012 wurde der Feuerwehr und der Polizei gegen 22.20 Uhr von einem aufmerksamen Anwohner ein Feuer in einer derzeit leerstehenden ehemaligen Traditionsgaststätte in Stade am „Schwarzen Berg“ gemeldet.
Als die ersten Polizisten und Feuerwehrleute an dem in einem schwer zugänglichen Waldstück am Hang liegenden Gebäude ankamen, schlugen ihnen bereits Flammen und starker Qualm aus dem Inneren entgegen. Den ca. 80 eingesetzten Feuerwehrleuten aus beiden Zügen der Feuerwehr Stade gelang es dann unter schwerem Atemschutz schnell , das an mehreren Stellen im Erdgeschoss des Hauses ausgebrochene Feuer, zu löschen. Die Vermutung, dass sich noch Personen im Gebäude befinden könnten, bestätigte sich glücklicherweise nicht.

Um das Löschwasser zum Brandort pumpen zu können, musste die Feuerwehr eine mehrere hundert Meter lange Leitung verlegen, da das Haus mit Fahrzeugen nicht angefahren werden kann. Mit einer Drehleiter wurde der Brandort von einem nahegelegenen Neubaugebiet aus, ausgeleuchtet, die Feuerwehr setzte eine Wärmebildkamera zu Aufspüren der letzten Brandnester ein und musste mit einer Motorsäge noch Teile der Deckenverkleidung öffnen, um das Feuer vollständig ablöschen zu können. Das Erdgeschoss des Hauses wurde durch den Brand völlig zerstört, der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 60.000 Euro.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand, der vorsorglich mit eingesetzte Rettungsdienst des DRK und der JUH brauchte nicht eingreifen. Noch vor Ort wurden die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, da ein technischer Defekt und eine Selbstentzündung nach derzeitigem Stand eher unwahrscheinlich erscheinen, müssen die weiteren Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade, die im neuen Jahr anlaufen werden, ergeben, ob das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich gelegt worden sein könnte.
