Technisch

Deutschland: Gefahrguteinsatz am Schiff und tödlicher Wohnungsbrand

Hamburg (Deutschland): Gefahrguteinsatz der Berufsfeuerwehr Hamburg auf einem Schiff am Burchardkai ab 02.46 Uhr des 6. Februar 2013.

Beim Entladen des Containerschiffes wurde durch HHLAPersonal eine starke Geruchsbelästigung festgestellt. Es klagten mehrere Personen über Übelkeit. Das Schiff wurde mit Schutzbekleidung begangen und erkundet. Dabei konnte kein Gefahrstoffaustritt detektiert werden. Die
Anzüge wiesen nach der Erkundung den gleichen unangenehmen Geruch auf.
Nach Information des Kapitäns wurde im Maschinenraum des Schiffes Schweröl erhitzt, was aus seiner Sicht ursächlich für die Geruchsbelästigung sei. Da die größte Geruchsbelästigung im Bereich der Maschinenraumbelüftung gemessen wurde, ist diese Annahme wahrscheinlich. Insgesamt wurden von 15 betroffenen Personen (alles Personal der HHLA) mit dem Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser befördert.
Die Einsatzstelle wurde an die Wasserschutzpolizei (WSP) übergeben. Der Technische Dienst der WSP wird am frühen Morgen zuständigkeitshalber eine Untersuchung des Maschinenraums durchführen. Es wurde durch die WSP ein Auslaufverbot verhängt, der betroffene Bereich des Schiffes wurde abgesperrt.

Todesopfer bei Wohnungsbrand: In einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Hamburger Stormaner Straße brannte am Nachmittag des 5. Februar 2013 Küchenmobiliar. Eine Person wurde durch die verrauchte Wohnung mit Fluchthaube ins Freie gerettet und das Feuer mit einem C-Rohr gelöscht. Die Patientin verblieb nach einer rettungsdienstlicher Versorgung an der Einsatzstelle.

Feuerwehr Hamburg

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