Tirol: Mann in Innsbruck bei Brand aus Müll gerettet
Innsbruck (Tirol): In Innsbruck ist am Mittwochvormittag, 6. März 2013, ein Mann aus dem brennenden Keller eines Abbruchhauses gerettet worden. Der obdachlose Mann lag mitten im Müll auf einer Matratze, nach der Rettung musste er vom Notarzt versorgt werden.
Zum wiederholten Mal wurde die Berufsfeuerwehr zu dem Abbruchhaus am Innsbrucker Prämonstratenserweg in Wilten gerufen. Es brannte an mehreren Stellen im Haus, schildert Einsatzleiter Andreas Friedl. Die Bewohner dürften im Keller Unrat angezündet haben um damit zu heizen. Es habe im Keller und im Erdgeschoss gebrannt, den Brand habe man schnell gelöscht gehabt und einige Personen im Bereich des Gebäudes hätten gesagt, dass niemand mehr im Keller sei. Bei den Nachlöscharbeiten habe man aber mitten im Müll auf einer Matratze eine Person entdeckt. Man habe sie ins Freie gebracht und dem Notarzt übergeben.
Die Situation sei jedenfalls nicht zu unterschätzen gewesen, so Andreas Friedl. In dem Haus seien öfters Marokkaner, im Keller werde geraucht und vermutlich würden auch Partys gefeiert und geheizt. Das Problem bei der Sache sei, dass ein Meter Müll sehr gut brenne. Jetzt laufen die Ermittlungen der Polizei. Mitte Februar war es im Keller des Hauses schon zu einem Brand gekommen, dadurch wurde die Polizei auf drei nordafrikanische Männer aufmerksam, die mit gestohlenen Laptops hantierten.
