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Bayern/Italien: Zwei Bergsteiger in Not beschäftigen mehrere Leitstellen

Bayern/Italien: Eine umfangreiche Rettungsaktion durch zwei in Not geratene Bergsteiger beschäftigte am Abend des 29. März 2013 mehrere Feuerwehrleitstellen und Rettungskräfte, unter anderem in Italien.

Zwei Bergsteiger aus Norddeutschland waren in einem Klettersteig vom schlechten Wetter überrascht worden und gerieten in Not. Da der Handyempfang schlecht war, schickte der männliche Kletterer mit seinem Telefon eine SMS an eine Freundin. Diese wiederum alarmierte die Leitstelle in der Stadt Höxter. Da die dortigen Kollegen keinen Kontakt zur Bergrettung in Italien herstellen konnten, wurde die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München eingeschaltet.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der Leitstelle in Bozen, konnte umgehend ein Kontakt vermittelt werden. Kurze Zeit später lief die umfangreiche Rettungsaktion an, die beiden Bergsteiger konnten durch Kräfte aus Savona (Ligurien) mittels ihres Handys lokalisiert werden. Die Einsatzkräfte der dortigen Bergrettung setzten sich sofort in Bewegung. Aufgrund der Örtlichkeit musste ein sehr langer Anmarschweg von mehreren Stunden bewältigt werden.

Da die beiden Bergsteiger über die richtige Ausrüstung verfügten, konnten sie die Rettungskräfte mittels Lichtzeichen auf sich aufmerksam machen. Um Fünf Uhr Morgens konnten die Beiden mit einer leichten Unterkühlung gerettet werden. Dieser grenzüberschreitende Einsatz der Leitstellen hat wieder einmal aufgezeigt, wie schnell und unbürokratisch man sprachliche Barrieren überwinden kann und so schnell die notwendigen Hilfskräfte alarmiert werden.

http://www.feuerwehr.muenchen.de/

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