Oö: Übung: Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen

Krenglbach (Oö): „Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personenim Linetwald“ –Übungsalarmtext für eine Juniübung zweier Gruppen der Feuerwehr Krenglbach am Abend des 19. Juni 2013.
Beim Eintreffen am Übungsort fand der Einsatzleiter folgendes Szenar io vor: In einer unübersichtlichen Kurve gerieten zwei Pkw von der Strasse ab und fuhren die Böschung hinunter. Dem nach kurzer Erkundung festgestellten Sachverhalt „Pkw, weiss, über Böschung, zwei Verletzte“ ging dann einleises Raunen durch die Mannschaft als„… hö da unten ist ja noch ein Pkw..“ vermeldet wurde. Der Einsatzleiter wurde anfangs durch die „Ersthelfer“ (eine Mutter mit ihren beiden Töchtern, welche zufällig vorbeigefahren sind und vom Übungsleiter als „Unfallzeugen“ eingesetzt wurden) über den Unfallhergang in Kenntnis gesetzt. Im zweiten (blauen) PKW wurde eine in der Windschutzscheibe steckende Person und eine eingeklemmte Person vorgefunden.

Parallel mit dem Einsatzleiter Feuerwehr verschaffte sich der Einsatzleiter RK Überblick über die Lage; die Verletzten wurden auf ihrenVerletzungsgrad hin eingeteilt. Nach Sicherung des in der Böschung befindlichen weissen Pkw mit der Seilwinde des Löschfahrzeuges und Herstellung eines Zuganges mit Seilsicherung zum Transport der Verletzten wurde in Absprache mit der Einsatzleitung bzw. den jeweiligen Fahrzeugkommandanten –die hier als eigenständige Abschnittsleiter fungierten –die Rettung bzw. Befreiung der Verletzten vorgenommen. Die exponierte Lage der Unfallautos wird aus manchen Bilder hier mehr als deutlich. Die Verletztenrettung gestaltete sich gerade beim blauen Auto als ziemlich schwierig, da hier nicht mehr mit dem hydraulischen Rettungssatz des Löschfahrzeuges aus dem Fahrzeug gearbeitet werden konnte sondern das zweite Bergegerät des Tanklöschfahrzeuges über die Böschung bzw. durch ein angrenzendes Waldstück an die Unfallstelle gebracht werden musste.

Angesichts der extrem heissen Temperaturen war es für einen Verletztenstatisten mehr als angenehm in der Vakuummatratze im klimatisierten Rettungsauto zu liegen. Nach Rettung der Verletzten, Bergung der Unfallfahrzeuge mit Seilwinde vom LFB-A2 und dem Kran vom RÜST wurde diese Übung mit einigen wichtigen Erkenntnissen beendet. Angesichts der extrem heissen Temperaturen war es für einen Verletztenstatisten mehr als angenehm in der Vakuummatratze im klimatisierten Rettungsauto zu liegen. Nach Rettung der Verletzten, Bergung der Unfallfahrzeuge mit Seilwinde vom LFB-A2 und dem Kran vom RÜST wurde diese Übung mit einigen wichtigen Erkenntnissen beendet.
Fazit:
Zwei mehr oder weniger unabhängig voneinander stattfindende Lagen, welche an diversen Schnittstellen zusammentreffen (Verletztentransport mittels Schleifkorbtrage über seilgesicherten Zu-und Abgang, Patientenablageplatz RK) verlangen eine gute Koordination der abschnittsleitenden Gruppenkommandanten bzw. des Einsatzleiters FW vor Ort. Nicht unerheblich ist auch der hitzebedingte Flüssigkeitsbedarf der Einsatzkräfte.

Der Mineralwasservorrat in den Einsatzfahrzeugen war hier wirklich hervorragend. Die Kommunikation(perFunk) zwischen Bergeteam und Seilwindenbediener (Kraftfahrer LFB) über lange Wegstrecken (+/- 60 Meter, samt Umlenkung und Seil durchs Gebüsch) wird hier schon ziemlich auf die Probe gestellt wenn es heisst nur ein paar Zentimeter anzuziehen bzw. auch wieder Seil nachzugeben. Dank gilt wiederum der Mannschaft welche der Hitze trotze, dem Team des Roten Kreuzes Wels unter der Leitung von Johannes Haidinger, Fam. Bogengruber aus Krenglbach für die Darstellung der Ersthelfer und unserem Bürgermeister Manfred Zeismann, der wiederum als Übungsbeobachter fungierte und uns bei dieser schweisstreibenden Übung mit reichlich Mineralwasser versorgte.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Krenglbach: KDO, TLF, LFB-A2, RÜST – 25 Personen
Rotes Kreuz Wels, 2 SEW – 5 Personen
