USA: Wasserversorgung von San Francisco bedroht: Feuerwehr kämpft weiter
Kalifornien (USA): Der Großbrand nahe dem Yosemite-Nationalpark in Kalifornien lässt sich nur schwer unter Kontrolle bekommen. Nach dem Wochenende waren erst sieben Prozent des Brandes eingedämmt …
… am Freitag waren es sogar nur zwei Prozent. Die heißen Winde treiben die Flammen weiter nach Nordosten. Nun ist auch das Haupt-Trinkwasserreservoir der rund 220 Kilometer entfernten Stadt San Francisco bedroht. Der Brand befindet sich nur noch rund zehn Kilometer von Hetch-Hetchy entfernt.
Die Quelle liegert 85 Prozent des Wassers für die Metropole. Der „San Francisco Chronicle“ zitierte einen Vertreter des kommunalen Versorgers, der keinen Engpass der Versorgung und keine Verschlechterung der Wasserqualität feststellen konnte. Reserven würden aber zur Verfügung stehen und Notmaßnahmen getroffen werden. Bereits am Freitag wurde der Notstand in San Francisco ausgerufen, als die Flammen elektrische Leitungen zur Stadt bedrohten.
Zwei von drei Wasserkraftwerken mussten bereits abgeschaltet werden. Die Touristenregion des Yosemite-Nationalparks blieb bis dato von den Flammen verschont. Mehr als 5.000 Häuser und Wohnungen sind noch immer durch die Flammen in Gefahr, die Bewohner wurden evakuiert. 2.700 Feuerwehrleute kämpfen gegen das Feuer auf schwierigem Terrain.
Bis Sonntag, 25. August 2013, wurden knapp 55.000 Hektar Land zerstört. Der auf einer Gesamtfläche von mehr als 500 Quadratkilometern lodernde Waldbrand war vor mehr als einer Woche im Stanislaus National Forest aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen.
