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Nö: Übergabe eines Rauchvorhanges an die FF Gloggnitz-Stadt

Gloggnitz (Nö): 3. September 2013 – Bei Bränden in Wohnungen und Häusern zählt jede Minute. Doch ein Löschangriff birgt immer Gefahren und ein Problem ist nahezu immer vorhanden.

„Die Türe in den Brandraum muss geöffnet werden. Schwarzer Ruß und giftige Rauchgase entweichen und machen den einzigen Fluchtweg unpassierbar“ so Thomas Rauch von der Stadtfeuerwehr Gloggnitz.

Aus eigener Erfahrung weiß die Einsatzmannschaft um die Risiken sowohl um die zu rettenden Personen wie auch um die Retter selbst. „Die natürlich auf die Situation trainiert und sehr gut ausrüstetet sind“ weiß Thomas Rauch.

Ist der Fluchtweg aber unpassierbar, bleibt oft nur der Weg über die Drehleiter oder über einen Sprungretter. „In einem öffentlichen Objekt wie zum Beispiel dem Landespflegeheim mit teilweise bettlägrigen HeimbewohnerInnen eine Herausforderung“ so Rauch.

Ab sofort gibt es aber ein einfaches wie wirkungsvolles Mittel in Form eines Rauchvorhangs. Ein solcher wurde kürzlich von Direktorin Silva Csillag an die Feuerwehren übergeben. „Die besondere Größe erlaubt den Einsatz speziell für die zweiflügeligen Türen in unserem Haus“ so Silvia Csillag.

Das rund 700 Euro teure Einatzgerät wird auf den neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug mitgeführt. „Neben den XL-Vorhang gibt es auch einen Rauchvorhang für normale Wohnungstüren“ freut sich Thomas Rauch.

Der Kommandant sieht in der Verwendung noch einen weiteren Vorteil: „Durch den Rauchvorhang können am Boden die Löschleitungen verlegt werden und das offen stehen von Türen entfällt. Die Rauchgase werden hinter dem Vorgang gehalten“ weiß der Kommandant die Technik zu schätzen.

http://www.feuerwehr-gloggnitz.at/

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