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Oö: Bauernhofgroßbrand in Weibern -> Schwerer Unfall bei Anfahrt

Weibern (Oö): In der Nacht auf Sonntag, 20. Oktober 2013, brach in einem landwirtschaftlichen Objekt in Weibern (Bezirk Grieskirchen) ein Brand aus, der sich rasch zu einem Großfeuer entwickeln konnte.

Um 23.39 Uhr wurden die Feuerwehren in den Ortsteil Pesendorf
alarmiert. Zehn Feuerwehren kämpften gegen die Flammen, die bei der Anfahrt schon aus der Ferne sichtbar waren.

Ein Übergreifen des Feuers auf das Haupthaus konnten die Einsatzkräfte größtenteils verhindern. Rotes Kreuz und Polizei
standen ebenfalls im Einsatz.

Die L519 Innbachtalstraße war im Einsatzbereich für den Verkehr gesperrt, die Fahrzeuge wurden umgeleitet.

laumat.at

ORF-Bericht: SCHWERER UNFALL BEI ANFAHRT
Ein Großbrand hat in der Nacht auf Sonntag einen Bauernhof in Weibern (Bezirk Grieskirchen) zerstört. Auf dem Weg zum Einsatzort prallte ein Feuerwehrmann gegen ein Rot-Kreuz-Auto. Vier Personen wurden verletzt.
Gegen 23.30 Uhr hatten Anrainer einen Großbrand auf einem Bauernhof entdeckt. Die Nachbarn wollten die Familie herausläuten, doch die Klingel war abgeschaltet. Wie durch ein Wunder wurden die Hofbesitzer, ihre beiden Kinder im Volksschulalter und deren Großeltern von selbst wach. Alle konnten sich ins Freie retten. Zehn Feuerwehren rückten aus, um den Brand zu bekämpfen.

Feuerwehrmann prallte gegen Rot-Kreuz-Auto
Auf der Anfahrt kam es allerdings zu einem schweren Verkehrsunfall: Ein Feuerwehrmann prallte mit seinem Pkw gegen ein Rot-Kreuz-Auto, das zum Brandort unterwegs war. Die Feuerwehr Haag, die ebenfalls zum Brand unterwegs war, musste zuerst den Unfallopfern helfen. Alle Beteiligten wurden erheblich verletzt, die Sanitäterin aus dem Rettungsauto vermutlich am schwersten. Unterdessen versuchten die Feuerwehren am Brandort, zumindest das Wohnhaus zu retten.

Bei dem Brand wurden der Wirtschaftstrakt und Teile des Wohnhauses ein Raub der Flammen. Im Feuer verendeten auch alle Schweine des Mastbetriebes. Die Familie wurde bei Nachbarn untergebracht. Brandursache und Schadenshöhe sind noch nicht bekannt.

ORF Oberoesterreich

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