Brand

Deutschland: Alarm von vier Brandmeldern in Krankenhaus verhindert Schlimmeres

Düsseldorf (Deutschland): Um 00.35 Uhr des 28. November 2013 löste die automatische Brandmeldeanlage des Vinzenzkrankenhauses in Düsseldorf Alarm aus. Die Feuerwehr stellte eine leichte Rauchentwicklung im Untergeschoss fest. Mitarbeiter und Patienten waren nicht betroffen.

Die automatische Brandmeldeanlage war es, die in der Nacht den Alarm in die Feuerwehrleitstelle sendete. Es wurden gleich die Feuerwachen Münsterstraße und Behrenstraße, sowie der Führungsdienst der Feuerwehr zur Schlossstraße entsand. Die ersten Rettungskräfte stellten fest, dass gleich vier Rauchmelder im Untergeschoss Alarm ausgelöst hatten. Sofort wurden Einsatzkräfte zur Erkundung ins Untergeschoss geschickt. Der zweite Löschzug sicherte über einen zweiten Zugang zum Keller die Nachbarbereiche in der Etage.

Die Feuerwehrmänner meldeten eine leichte Rauchentwicklung aus dem Technik- und Logistikbereich. Die Intensivstation des Krankenhauses, die sich ebenfalls im Untergeschoss befindet, ließ der Einsatzleiter gleich zu Beginn durch Kräfte der Feuerwache sichern. Die Ursache für die Rauchentwicklung war schnell gefunden. Eine Gummidichtung an einer Maschine in der Sterilisation schmorte. Die Brandbekämpfer konnten die Dichtung mit geschickten Handgriffen aus der Maschine demontieren und ins Freie zu bringen, sodass im Gebäude selbst kein Löschmittel eingesetzt werden musste. Aus dem Techniktrakt musste lediglich noch der Rauch ins Freie gedrückt werden. Auch die Sicherung der Intensivstation, die als reine Vorsichtsmaßnahme galt, konnte schnell zurückgenommen werden. Somit verlief der ganze Einsatz sehr glimpflich.

Patienten und Mitarbeiter des Krankenhauses waren zu keiner Zeit gefährdet. Der Brandmeldeanlage mit ihren automatischen Rauchmeldern ist es zu verdanken, dass der Brand so schnell und unmittelbar nach der Entstehung „entdeckt“ und der Feuerwehr „gemeldet“ wurde. Im Einsatz waren zwei Löschzüge, der Führungsdienst und Einheiten des Rettungsdienstes. Insgesamt konnten die 32 Einsatzkräfte nach rund 90 Minuten die Einsatzstelle wieder verlassen.

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