Nö: Brennendes Tv-Gerät in Groß Siegharts
Groß Siegharts (Nö): Am Dienstag, den 07.01.2014, wurde die Feuerwehr Gr. Siegharts Stadt von Florian Niederösterreich um 19.47 Uhr mit Pager und Alarm-SMS mit B1 von alarmiert.

Da sich einige Feuerwehrmitglieder im Feuerwehrhaus aufhielten, konnte die Freiwillige Feuerwehr Groß-Siegharts-Stadt unter HBI Reegen Christian mit
TLF-A und 5 Mann sofort zum Brandeinsatz ausrücken. Bei der Ankunft zeigte sich folgendes Bild: Durch die Explosion eines Fernsehers kam es zu einem Brand. Die
Wohnungsinhaber versuchten den Brand mit einem Pulverlöscher und Wasserkannen selbst zu löschen, was auch gelang. Die Rauchentwicklung war so groß, dass sie das Haus fluchtartig velassen mussten.
Nach der Lagererkundung wurde durch den Einsatzleiter HBI Reegen Christian ein Atemschutztrupp in das Gebäude geschickt, um die Fenster im Zimmer zu öffnen. Mit der Wärmebildkamera wurde die Temperatur beim verkohlten Fernseher und den anderen elektrischen Geräten kontrolliert. Eine Hochdruck-Leitung zur Sicherheit vorgenommen. Ein zweiter Atemschutztrupp übernahm die Kontrolle des ersten Stockwerkes, um dort ebenfalls die Fenster zu öffnen.
Die Polizei konnte die Personen zum Vorfall befragen und so die Brandursache ermitteln. Ein in der Zwischenzeit eingetroffener First Responder übernahm die
Versorgung der 3 Personen, welche stark husteten und versorgte diese mit Sauerstoff. Der alarmierte Notarzt untersuchte die Personen und entschied, diese zur Beobachtung ins Landesklinikum Waidhofen/Thaya einzuliefern. Die Nachalarmierte Feuerwehr Dietmans übernahm die entgültige Belüftung mit einem Druckbelüfter.
Nach einer Endkontrolle durch den Einsatzleiter wurden die Fenster geschlossen, das Haus versperrt und die Schlüssel der Polizei. Die Wärmebildkamera war hier wieder von großem Vorteil. Im Einsatz standen die Stadtfeuerwehr mit TLF-A, KLF und 12 Frau/Mann Freiwillige Feuerwehr Dietmanns mit RLF-A, KLF, 1 Druckbelüfter und 11 Frau/Mann, das Rote Kreuz mit 1 NAW, 1RTW, 6 Mann, die Polizei mit 1 Streifenwagen und 2 Beamten. Der Einsatz konnte nach 1 Stunde beendet werden.
