Stmk: „Ausnahmezustand“ durch Glatteis in der Steiermark
Steiermark: Während Teile von Kärnten und Osttirol seit vergangenem Freitag im Schnee „versinken“, verursacht gefrierender Regen einen regelrechten „Ausnahmezustand“ auf steirischen Straßen. Besonders betroffen sind der Südwesten und Südosten. Rund 1.800 Feuerwehrmitglieder waren alleine in den letzten 24 Stunden im Einsatz.
Seit rund 48 Stunden bis dato, 2. Februar 2014, sorgte zunächst Schneefall und später „Eisregen“ für extreme (Fahr)verhältnisse in den Bezirken Deutschlandsberg, Graz-Umgebung, Hartberg-Fürstenfeld, Leibnitz, Südoststeiermark, Voitsberg und Weiz – wie auch in der Landeshauptstadt Graz. Spiegelglatte Straßen und – aufgrund der Schnee- und Eislast – umgestürzte Bäume haben den steirischen Feuerwehrkräften bis jetzt eine Menge Arbeit beschert. Und diese Situation wird wohl anhalten.
Trotz bestmöglichem Einsatz der Winterdienste von Asfinag, Straßenerhaltungsdienst des Landes und der Gemeinden kommt es auf den heimischen Straßen immer wieder zu witterungsbedingten Extremen. Regen und Temperaturen um bzw. unter dem Gefrierpunkt überziehen insbesondere Straßen und Gehwege in Sekundenschnelle mit Glatteis. In Summe waren es – vom Eintritt der Wetterextreme bis jetzt – viele Hundert Einsätze, die von den steirischen Feuerwehrkräften zu bewältigen waren.
Die Disponenten der Landesleitzentrale „Florian Steiermark“ alarmierten alleine in den letzten 24 Stunden zu über 300 Einsätzen, die von über 200 Feuerwehren aus den Feuerwehrbereichen DL, FB, GU, HB, LB, VO, RA, WZ mit ca. 1.800 Feuerwehrkräften abgearbeitet wurden. Überwiegend handelte es sich dabei um Fahrzeugbergungen bzw. das Freimachen von Verkehrswegen (z.B. umgestürzte Bäumen). Eine Entspannung der Wettersituation ist für die kommenden Stunden (vorerst) nicht zu erwarten.
