Deutschland: Brandreiche Nacht für die Düsseldorfer Feuerwehr
Düsseldorf (Deutschland): Gleich mehrere Brände beschäftigten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Düsseldorf in der Nacht auf Freitag, 14. Februar 2014.
Freitag, 14. Februar 2014, 1:07 Uhr, Im Liefeld, Oberbilk
Ein Küchenbrand führte in der Nacht in einem Mehrfamilienhaus zu einem Sachschaden von rund 25.000 Euro. Als die Feuerwehr eintraf, hatten alle Bewohner bereits ihre Wohnungen verlassen. Verletzt wurde niemand. Durch einen lauten Knall in ihrer Küche wurden die Bewohner auf das Feuer aufmerksam, riefen
die Feuerwehr und verließen ihre Wohnung. Auch die übrigen Anwohner eilten auf die Straße, auf der sie vom Rettungsdienst betreut wurden. Der Einsatzleiter entschied sich, zunächst einen Hochleistungslüfter vor dem Hauseingang zu stellen, damit sich der Treppenraum nicht mit Rauch fülle. Nun konnte ein Löschtrupp, ausgestattet mit Atemschutzgeräten und Löschrohr, in die verrauchte Wohnung eindringen, sich den Weg zur Küche bahnen und das brennende Mobiliar löschen. Noch während der Aufräumarbeiten war die mit Ruß verdreckte Wohnung wieder vom Rauch befreit. Die Anwohner des Acht-Parteienhauses konnten sich während des 90-minütigen Feuerwehreinsatzes in einer angrenzenden Bäckerei aufwärmen und aufhalten. Die Feuerwehr war mit 22 Einsatzkräften vor Ort.
Freitag, 14. Februar 2014, 4:29 Uhr, Spockhöveler Straße, Wersten
Eine brennende Zigarette entzündete einen Mülleimer, sodass die Brandmeldeanlage eines Seniorenheimes die Feuerwehr rief. Der Entstehungsbrand führte nur zu einem minimalen Schaden und es befanden sich zu keiner Zeit Bewohner in Gefahr. Die automatische Brandmeldeanlage löste den Alarm in der Feuerwehrleitstelle aus. Gleichzeitig wurden die Feuerwachen Frankfurter Straße und Werstener Feld zu dem Seniorenheim geschickt. Die Einsatzkräfte erkundeten routiniert die Pflegeeinrichtung und fanden einen noch rauchenden Mülleimer vor. Mit wenigen Litern Wasser konnte der Eimer geflutet und die Räumlichkeiten vom Rauch befreit werden. Nach weniger als 15 Minuten verließen die Feuerwehrleute die Einsatzstelle.
Freitag, 14. Februar 2014, 6:11 Uhr, Kühlwetterstraße, Düsseltal
In den frühen Morgenstunden ereignete sich ein Zimmerbrand, bei dem ein Bürger aus seiner Wohnung gerettet wurde. Der Notarzt untersuchte ihn, ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig, sodass der Bewohner anschließend in seiner Wohnung bleiben konnte. Der Sachschaden wurde vom Einsatzleiter als sehr gering bewertet. Ein Anwohner des Mehrfamilienhauses bemerkte Rauch und Brandgeruch aus der Wohnung im Souterrain und meldete der Feuerwehrleitstelle ebenfalls, dass sich in der Wohnung noch mindestens eine männliche Person aufhalten müsse. Die alarmierten Einsatzeinheiten eilten zum Brandort. Dort eingetroffen stellte der Einsatzleiter fest, dass es sich um angebranntes Essen auf dem Herd handelt. Der Rauch quoll aus der Wohnung und der Geruch war typisch für diese Einsatzlage. Ein Angrifftrupp rettete zunächst den Bewohner aus seiner Notlage und beseitigte das Brandgut vom Herd. Nach kurzer Belüftung der Wohnung war der Einsatz für die Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte beendet.
