Brand

D: Gekocht wird alles und rund um die Uhr…

Augsburg (D): Am Samstag, den 22. März 2014, gegen 1.30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Augsburg und die Freiwillige Feuerwehr Pfersee zu einer Rauchentwicklung in die Georg-Brach-Straße gerufen.

Noch vor Eintreffen der Feuerwehr wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. Dadurch dehnte sich der Brandrauch im Mehrparteien Treppenhaus aus. Brandursache: Angebrannte Speisen auf einem eingeschalteten Kochherd. Die Wohnungsinhaberin wurde vom Rettungsdienst auf Verdacht einer Rauchgasvergiftung untersucht, konnte aber wieder zurück in ihre Wohnung. Das Treppenhaus, sowie die Wohnung wurden mit einem Hochleistungslüfter entraucht.

Zur Info
Die Berufsfeuerwehr Augsburg setzt vor öffnen einer Brandwohnung in Sekundenschnelle einen Brandvorhang, somit bleibt der gefährliche Brandrauch in der Wohnung und wird nicht zur Gefahr für alle anderen Hausbewohner. Parallel gehen mehrere Angrifftrupps mit Atemluftgeräten zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Wohnung nach öffnen einer Abluftöffnung kommt dann der Hochleistungslüfter zum Einsatz. Die Brandwohnung ist nach dem Lüftereinsatz schnell entraucht. So können z.B. Mitbewohner über das rauchfreie Treppenhaus in Sicherheit gebracht werden oder die Bewohner dürfen auch bei der Brandbekämpfung in ihren Wohnungen bleiben.

Gegen 13.00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Augsburg durch eine automatische Brandmeldeanlage zum Seniorenheim in die Kurt-Schumacher-Straße gerufen. Ein auf dem E-Herd abgestellter „Medikamentensortierer“ aus Kunststoff qualmte kräftig und hinterlass kräftige flüssige Kunststoffspuren auf dem Herd, nachdem er auf der eingeschalteten Kochplatte erhitzt wurde. Es bestand keine Gefahr für die Mitbewohner und das Pflegepersonal. Der Brandrauch blieb durch dichtschließende Türen in der Küche bzw. dem Aufenthaltsraum. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr wurde das Kunstoffteil vom Pflegepersonal beherzt aus dem Fenster geworfen. Nach Hochleistungslüfter Einsatz war „alles wieder gut“. Wie schon mehrmals erwähnt reicht 100g (Tafel Schokolade) brennender Kunststoff aus, um eine Wohnung komplett mit hochgiftigem Brandrauch zu befüllen

Gegen 17.45 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Augsburg und die Freiwillige Feuerwehr Oberhausen in die Ahornerstraße gerufen. Dort hatte ein Rauchwarnmelder ausgelöst. Nachbarn hörten den lauten Pieps Ton und verständigten die Feuerwehr. Vom aufmerksamen Nachbarn wurde auch Brandgeruch wahrgenommen. Die Wohnungstür wurde (nach öffnen des Brandvorhanges) geöffnet. In der Wohnung war der E-Herd mit eingeschalten, Das Essen rauchte und qualmte, bei längerer Hitzeeinwirkung, hätte mit Sicherheit die Küche zu brennen begonnen. Die Wohnung wurde belüftet. In der Wohnung befand sich keine Personen. Auch hier zeigt sich wieder, wie wichtig doch Rauchwarnmelder und Nachbarn sind.

http://www.feuerwehr-augsburg.de/

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