Burgenländischer Feuerwehrmann bei europäischer Katastrophenschutzübung
Burgenland: Mehr als 100 Teilnehmer aus Europa trainierten am Wochenende (21.-24.03.2014) bei der CroModEx in Zagreb die Zusammenarbeit im EU Zivil- und Katastrophenschutzmechanismus. Schwere Regenfälle in Slowenien und Kroatien …
… führten am Donnerstag und Freitag zu Überschwemmungen entlang des Flusses Sava. Kroatien forderte über das Katastrophenschutzverfahren der Union Unterstützung der Mitgliedstaaten an.

Mehr als 100 Teilnehmer aus verschiedenen Nationen trainierten dieses Szenario während der EU-Übung „CroModEx“ im kroatischen Zagreb. Polen, Österreich (LFV Salzburg), Estland, Litauen und Lettland schickten Einsatzmodule mit dem Schwerpunkt Hochwasserbekämpfung in das fiktive Unwettergebiet. Ein weiteres wichtiges Element bildet das EU Zivil- und Katastrophenschutzteam, welches die Koordinationsstelle zwischen dem anfordernden Staat und den Einsatzmodulen bildet.
Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Dr. Michael Halwachs von der Freiw. Feuerwehr der Stadt Pinkafeld war als Teammitglied bei der Übung dabei und konnte dabei wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Aufgaben des achtköpfigen europäischen Teams (Italien, Finnland, Luxemburg, Deutschland, Zypern, Österreich) deckten die Bereiche Logistik, Administration und Koordination ab.
Ziel solcher Übungen ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren des Unionsverfahrens zu festigen um für europäische und weltweite Katastropheneinsätze gerüstet zu sein.
