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Nö: Waldbrandgefahr weiter sehr hoch

Niederösterreich: Die Waldbrandgefahr ist weiterhin sehr hoch. Das zeigen Brände wie zuletzt in Lilienfeld und auch ein Großbrand in Tirol. Schuld ist die anhaltende Trockenheit, ausgelöst werden die Brände allerdings in neun von zehn Fällen von Menschen.

Nicht nur auf dem Waldboden herrscht Dürre, auch die Bäume selbst sind ausgetrocknet, und Regen ist zumindest in den nächsten Tagen nicht in Sicht – eine für die Jahreszeit unübliche Situation, bestätigt auch Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Niederösterreich. „Wir haben in den letzten drei Monaten pro Quadratmeter nur 30 Liter Niederschlag verzeichnet, allein diese Zahl zeigt, wie knochentrocken es ist“, so Resperger, „es herrscht akute Waldbrandgefahr.“ Besonders gefährdet sei der Wienerwald, grundsätzlich gilt aber für das ganze Land ein strenges Verbot für das Hantieren mit offenem Feuer. „Jeder ist gut beraten, dieses Verbot ernst zu nehmen“, sagte Resperger. Wer dagegen verstößt, müsse mit einer Geldstrafe von bis zu 7.000 Euro rechnen. Für die Feuerwehr seien Waldbrände meist eine besondere Herausforderung, „weil sie häufig im unwegsamen oder gebirgigen Gelände ausbrechen“, erklärt Resperger, zuletzt etwa in Lilienfeld. Dann ist oft Hilfe aus der Luft nötig, es müssen Hubschrauber angefordert werden.

ORF.at, 3. April 2014

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