Bayern: Zimmerbrand und Trafobrand in Wohngebäude in München
München (Bayern): Im Bereich des Wohnzimmers eines Reihenmittelhauses ist in den späten Abendstunden des 7. April 2014 ein Brand ausgebrochen. Nachbarn hatten starken Rauch bemerkt und die Feuerwehr gerufen.
Unter Einsatz von schwerem Atemschutz drangen die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr gewaltsam in das Haus ein. Der Brandherd konnte im Erdgeschoss lokalisiert und gelöscht werden. Aufgrund der räumlichen Enge mussten Teile der Einrichtung entfernt werden. Der Bewohner war zum Brandzeitpunkt nicht anwesend. Durch ein gekipptes Fenster gelangte giftiger Brandrauch in das benachbarte Gebäude. Ein dreijähriger, schlafender Junge erlitt dabei eine leichte Rauchvergiftung. Er kam nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Feuerwehrnotarzt zur Überwachung in eine Münchner Kinderklinik. Die Brandursache ist unbekannt. Die Schadenshöhe kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.
Trafobrand im Wohngebäude: Im Erdgeschoss eines zehnstöckigen Wohngebäudes ist gegen 00.30 Uhr des 8. April 2014 ein Transformator im Traforaum in Brand geraten. Durch den lauten Knall und die starke Rauchentwicklung waren die Anwohner der darüber liegenden Wohnungen aufmerksam geworden und hatten das Gebäude noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Die Münchner Feuerwehr löschte den unter Strom stehenden Trafo mit einem Kohlendioxidrohr. Techniker der Stadtwerke schalteten die Anlage stromlos, um den Feuerwehrkräften eine gefahrlos Kühlung der Anlage zu ermöglichen.
Um Licht im Gebäude zu gewährleisten, war ein Notstromaggregat automatisch in Betrieb gegangen. Unmittelbar über dem Traforaum befindliche Wohnungen wurden kontrolliert. Darüber liegende Anwohner konnten im Zeitraum der Arbeiten in ihren Wohnungen verbleiben. Verletzte Personen sind nicht zu beklagen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist nicht bekannt.
